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Freisinger | F 897
kam gegen Kriegsende durch Kriegshandlungen um. Sie war Inhaberin einer Amtsbeschei-
nigung, welche eine politische Verfolgung bestätigt, sowie Mitglied in der österreichischen
Lagergemeinschaft Ravensbrück. Letztere vertrat sie im April 1964 als Delegationsmitglied
in Ravensbrück. Frau H. F. verstarb 1992 im 93. Lebensjahr in Wien.
Qu.: DÖW: Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien; http://www.döw.at/php/ge-
stapo/, DÖW: 5734/c (Tagesbericht Nr. 2 der Gestapo Wien vom 4.– 6. 5. 1943), Landes
archiv
Oberösterreich: OF (SH) – 110 128, Schachtel 271, Häftlingsdatenbank der Mahn- und Ge-
denkstätte Ravensbrück, Sonderbestand Ravensbrück am DÖW: 50.503/340; 50.118/12
Helga Amesberger
Freisinger Lucia; Schauspielerin
Geb. Wien, 30. 5. 1868
Gest. New York City, New York, USA, 19. 2. 1896
Ausbildungen: Absolvierte das Wiener Konservatorium.
Laufbahn: War 1884 in Hamburg, 1885 in Dessau, 1887 in Leipzig und 1887 bis 1890
in Bremen engagiert, ab 1890 Mitglied des Deutschen Volkstheaters. 1894 wurde sie von
Heinrich Conried, Manager des Irving Place Theaters, nach New York engagiert.
L.: Bettelheim 1897–1917, Eisenberg 1891, New York Times 11. 8. 1894, New German Plays
And Operas; Heinrich Conried Has Secured Several Never Produced on Any Stage (Internet)
Freist Greta; Malerin und Grafikerin
Geb. Weikersdorf, NÖ, 21. 7. 1904
Gest. Paris, Frankreich, 19. 9. 1993
Ausbildungen: 1924–30 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Ru-
dolf Jettmar und Rudolf Bacher.
Laufbahn: 1934 –36 Ateliergemeinschaft mit Gottfried Goebel, ihrem Lebenspartner, und
Heimito von Doderer. Das Atelier entwickelt sich auch zu einem literarischen Treffpunkt.
1936 Emigration nach Paris. Ateliergemeinschaft mit Goebel bis zu dessen Tod 1975. In
ihrer Frühzeit von einem magisch gefärbten Realismus geprägt; nach einer abstrakten Phase
(1949 –1967) wieder gegenständliche bzw. figurative, phantastische Malerei vor allem mit
zeitkritischen Themen, ab 1988 wieder abstrakt. Sie nimmt an zahlreichen Ausstellungen in
Paris, aber auch im deutschsprachigen Raum teil.
Ausz., Mitglsch.: Mitglied der Künstlervereinigung „Der Kreis“. 1961 widmet ihr das Kultur-
amt der Stadt Wien eine Ausstellung.
L.: Bruegger 1999, Plakolm-Forsthuber 1992, www.aeiou.at, http://www.oenb.at/de/ueber_
die_oenb/kunstraum/
Freistadt-Herzka Else; Individualpsychologin
Geb. Wien, 3. 6. 1899
Gest. Andorra, 24. 11. 1953
Herkunft, Verwandtschaften: Stammt aus einer jüdisch-orthodoxen Familie; in der Schweiz
versuchte E. F.-H. bedrohten Verwandten zur Ausreise zu verhelfen. Vater: Wilhelm Frei-
stadt; Mutter: Rosalie Grünberg.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika