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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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Freund | F 907 P. F. zum Dr.phil., im Jahr darauf auch ihr Mann. P. F. konnte mit ihrem Mann in die USA emigrieren. Er erhielt am 18. März 1960 [!] die Konzession der Apotheke in Wien 18., Gersthoferstraße 61 zurück, am 29. Dezember 1964 verstarb er. P. F. war ab 1957 bis 1965 mit einer Unterbrechung 1963/64 in der Apotheke angestellt und starb 1973 in Wien. L.: Fritsch 2007 Freund Maria, geb. Serrus; Politische Aktivistin Geb. 1902 Gest. Wien, Mai 1977 LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit dem Straßenbahner Josef Freund (1899 –1973), der 1933 in die Sowjetunion ging und dort Radiotechnik in der Komintern-Schule, im Ge- neralstab der Roten Armee unterrichtete. Er wurde als Kundschafter nach China entsandt und kam Ende 1937 in die SU zurück. Anfang 1938 verhaftet und zu acht Jahren Lagerhaft wegen Verdachts der Spionage verurteilt, wurde er am 30. 1. 1943 zum Tode verurteilt, später zu zehn Jahren Haft begnadigt und am 19. 10. 1955 aus der Haft entlassen. Es folgte die Repatriierung nach Wien. Er wurde 1989 rehabilitiert. Laufbahn: M. F. emigrierte 1933 mit ihrem Mann in die SU und begleitete ihn auch nach China. Sie wurde im März 1938 verhaftet und zu drei Jahren Lager verurteilt. Im März 1941 wurde sie nach Deutschland ausgewiesen. M. F. lebte anschließend in Wien. L.: Schafranek 1991 Freund Mitzi; Schauspielerin Geb. 8. 6. 1864 Gest. ? Laufbahn: Debüt 1882 am Wiener Stadttheater, war in Wien und Deutschland engagiert, ab 1889 Mitglied des Josefstädter Theaters. L.: Eisenberg 1891 Freund-Basch Grete, Gretl, eigentl. Gabriele; Sängerin und Schauspielerin Geb. Wien, 3. 7. 1885 Gest. Wien, 28. 5. 1982 LebenspartnerInnen, Kinder: War ab 1909 mit dem Schauspieler und später namhaften Re- gisseur des deutschen Stummfilms und Produzenten Felix Basch (1885–1944) verheiratet; Sohn: Peter (1921–2004), berühmter Fotograf. Ausbildungen: Gesangsstudium am Konservatorium in Wien. Laufbahn: Begann am Johann-Strauss-Theater in Wien. Ging 1907 mit der Familie Victor Leon nach Mannheim, um das Stück „Der fidele Bauer“ zu präsentieren. Der Komponist Franz Lehar lernte G. F. kennen und unterstützte sie in ihrer noch jungen Karriere. Er gab ihr einen Brief nach Berlin mit, der sie für alle Operetten Lehars empfahl. In den nächs- ten Jahren etablierte sie sich an deutschen Theatern und wurde eine beliebte Darstellerin. 1914 bis 1933 trat sie an mehreren Bühnen in Wien und Berlin auf. 1914 –21 am Theater am Nollenplatz, 1923/24 am Nelson-Theater, 1926/27 am Neuen Theater am Zoo, danach gastierende Schauspielerin in Berlin. 1918 agierte sie in ihrem ersten Film „Die lustigen
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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