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assistentin am Newark Beth Hospital, verschiedene kurzfristige Jobs als Buchhändlerin,
Sekretärin oder Lektorin, Lehrerin für zurückgebliebene Kinder an der Amity Hall). In
den 1950er Jahren wurde sie Direktorin des Fuld Neighbourhood House in East Har-
lem, später arbeitete sie bei der New York City Mission Society und als Direktorin des
James Weldon Johnson Gemeindezentrums. Nachdem sie zwei Jahre an der Columbia
University Finnisch studiert hatte, übersiedelte sie 1969 nach Finnland, wo ihr Sohn sich
niedergelassen hatte. Hier startete sie eine neue Karriere. In den USA hatte sie nebenbei
Gedichte und Essays geschrieben, in Finnland widmete sie sich ganz der Literatur und
Literaturwissenschaft.
W.: „Farben des Lebens. Autobiografie“ (1991)
L.: Stein 1992, http://www.kirjasto.sci.fi/
Fried Edrita; Psychoanalytikerin
Geb. ?
Gest. Manhattan, New York City, New York, USA, Sept. 2009
Ausbildungen: Dr.phil. an der Universität Wien.
Laufbahn: 1938 Emigration in die USA. Mitbegründerin der Montreal Psychoanalytic As-
sociation, Associate Professor of Psychiatry am Albert Einstein College of Medicine und
am New York Medical College. Zuletzt Senior Supervisor und Training Analyst am Post-
graduate Center for Mental Health in Manhattan und Director of the Center’s Performing
Arts Counseling Service.
W.: „The Ego in Love and Sexuality“ (1960), „Active/Passive: The Crucial Psychological
Dimension“ (1970), „Der intensive Mensch. Wege zur Änderung des passiven Verhaltens“
(1970)
L.: Geuter 1986/87, Dr. Edrita Fried Dead; Psychoanalyst was 70. In: The New York Times,
Friday, Sept. 25, 2009
Fried-Boxer Franziska, geb. Fried; Kunsthistorikerin und Privatgelehrte
Geb. Wien, 15. 7. 1904
Gest. USA, 1986
LebenspartnerInnen, Kinder: Heirat vor 1930 (Name nicht ermittelbar), Psychiater.
Ausbildungen: Besuchte das Mädchenlyceum des Schulvereins für Beamtentöchter und das
Mädchen-Realgymnasium der Schwarzwald’schen Schulanstalten; Abitur 1922. Ab 1925
Studium der Kunstgeschichte in Wien, Promotion 1930 (Strzygowski).
Laufbahn: 1930 –32 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstwissenschaft-
lichen Bibliothek Warburg in Hamburg tätig. Sie absolvierte einen Forschungsaufenthalt
in Bonn und kehrte nach Wien zurück. F. F.- B. emigrierte 1938 wegen Verfolgung aus
rassischen Gründen nach Großbritannien und später in die USA.
W.: „Giovanni Pisano. Ein Beitrag zu seiner Stellung innerhalb der Bildnerei Westeuropas.
Phil. Diss. Wien“ (1930), „Zwei Engelsgruppen von Giovannis Domkanzel in Pisa. In: Fest-
schrift Josef Strzygoswki“ (1932)
L.: Dissertationsverzeichnis, ÖNB 2002, Wendland 1999
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika