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Fritz | F 931
Fritz Resi; Schauspielerin
Geb. 30. 3. 1911
Gest. Wien, Jänner 1988
Laufbahn: War eine beliebte Darstellerin bei den Tiroler Volksbühnen Exlbühne; Klingen-
schmid- u. Blaasbühne.
Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe).
Fritzsche Eugenie, Fritsche; Chemikerin
Geb. Wien, 21. 7. 1922
Ausbildungen: Maturierte an der staatlichen Oberschule für Mädchen III am 16. 3. 1940.
Studierte an der Universität Wien Chemie, reichte ihre Dissertation 1946 (Referenten:
Ebert und Späth) ein und legte die vorgeschriebenen Rigorosen ab. Die Promotion wurde
mit 29. 6. 1946 bekannt gegeben.
Laufbahn: E. F. wird im Studienjahr 1944/45 am I. Chemischen Labor der Universität Wien
als wissenschaftliche Hilfskraft (Ersatzkraft) verzeichnet.
Qu.: Personalstand der Universität Wien; Rigorosenprotokoll, UA Wien.
L.: Michl 1950
Brigitte Bischof
Frodl-Kraft Eva, geb. Kraft; Kunsthistorikerin
Geb. Wien, 29. 9. 1916
Gest. Wien, 1. 5. 2011
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Viktor Kraft (1880 –1975), Universitätsprofessor und
Philosoph, Mitglied des „Wiener Kreises“.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1952 Heirat mit Walter Frodl (1908 –1994), Kunsthistoriker
und Denkmalpfleger.
Ausbildungen: 1934–38 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte im Ne-
benfach an der Universität Wien, 1939 Dr.phil.; daneben 1936–38 Ausbildung zur Fotogra-
fin an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt.
Laufbahn: 1942 Eintritt in das damalige Institut für Denkmalpflege, 1945 Übernahme
in das wiedererrichtete Staatsdenkmalamt, heutiges Bundesdenkmalamt, Beteiligung am
Aufbau des „Instituts für Österreichische Kunstforschung“, ab 1972 bis zu ihrer Pensio-
nierung 1979 dessen Vorstand, 1973 Habilitation an der Universität Wien, ao. Universi-
tätsprofessorin, 1979 Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften; als Gründungsmitglied des „Corpus Vitrearum Medii Aevi“
(1953) Forcierung der Forschung über mittelalterliche Glasmalerei auf internationaler Ebe-
ne, 1983 –87 Präsidentin; Redakteurin des Wiener Jahrbuchs für Kunstgeschichte, der Ös-
terreichischen Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, der Studien zur österreichischen
Kunstgeschichte, Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege sowie des Corpus der
mittelalterlichen Wandmalereien Österreichs. In ihrem Buch „Gefährdetes Erbe“ (1997),
einem Standardwerk zur Geschichte der Österreichischen Denkmalpflege der jüngeren
Vergangenheit, bemühte sie sich um eine objektive Erfassung der Arisierungen, Malversa-
tionen etc. in der NS-Zeit.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika