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Froebe932
W. u. a.: „Die nationale holländische Landschaftsmalerei des Barock in der ersten Genera-
tion. Diss. Univ. Wien“ (1939), „Die Glasmalerei. Entwicklung, Technik, Eigenart“ (1970)
L.: Bacher 1982, Plakolm-Forsthuber 2002
Froebe Ludovika, geb. Stohl; Malerin
Geb. Wien, 27. 1. 1847
Gest. ?
Ausbildungen: Ausbildung bei Tina Blau.
Laufbahn: War als Porträt-, Stillleben- und Genremalerin tätig.
L.: Eisenberg 1891, Thieme/Becker 1907–1940
Frohberg Regina, geb. Rebecca Salomo(n), Rebecca Saaling, nach Konvertierung:
Saling, Ps. „F“, Regina Salomo, Regina Saling; Schriftstellerin und Übersetzerin
Geb. Berlin, Deutschland, 4. 10. 1783
Gest. Wien, 30. 8. 1850
Herkunft, Verwandtschaften: Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie; Vater: Jacob
B. Salomon; Mutter: Cheile Eger; konvertierte zum Christentum und nahm wie ihre beiden
Schwestern den Namen Sa(a)ling an. Schwestern: Marianne und Julia, Tante von Paul Heyse
(1830 –1914), Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1910.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1801 Heirat mit dem Kaufmann Moses Friedländer
(1774 –1840) gegen ihren Willen, bald darauf Scheidung.
Ausbildungen: Erhielt privaten Sprachunterricht.
Laufbahn: Begann früh ihre schriftstellerische Tätigkeit und hatte v. a. weibliches Publikum.
Ließ sich nach der Trennung von ihrem Mann taufen. Zunächst schrieb sie anonym, dann
unter verschiedenen Pseudonymen („F“, „Regina Salomo“). Sie veröffentlichte zahlreiche
Romane und Novellen. Mitglied des Kreises der Berliner Salondamen. Seit 1813 lebte R. F.
in Wien, wo sie Anschluss an die dortige Gesellschaft fand. Nachdem ihr 1828 erschienener
Roman nur mehr kühle Aufnahme fand, veröffentlichte sie für einige Jahre keine größeren
Werke mehr. Kleinere Veröffentlichungen (Novellen, Gedichte, Aufsätze) in der „Wiener
Zeitschrift für Moden, Literatur, etc“. Sie war auch als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte und
bearbeitete französische Dramen, die 1818 unter dem Kollektivtitel „Theater“ erschienen.
W.: „Luise oder kindlicher Gehorsam und Liebe im Streit“ (1808), „Das Gelübde“ (1816),
„Herbstblumen“ (1817), „Stolz und Liebe“ (1820), „Die Rückkehr“ (1824), „Die Abreise“
(1830), „Vergangenheit und Zukunft“ (1840), „Gedankenfrüchte auf dem Pfad des Lebens“
(1842)
L.: Buchegger 2002, ÖNB 2002, Remy 1999, Wininger 1927, Pataky 1898
Fröhlich Aloisia, geb. Holzinger; Widerstandskämpferin
Geb. Leoben, Stmk., 21. 6. 1908
Gest. Leoben, Stmk.,15. 1. 1948
A. F. kam in Leoben zur Welt, wo sie auch vor ihrer Verhaftung lebte. Sie heiratete Anton
Fröhlich, der von Beruf Lokführer und in der Österreichisch-Alpine Montangesellschaft
beschäftigt war. Das Ehepaar hatte eine Tochter und einen Sohn. Mit ihrer antifaschisti-
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika