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Hoschek-Mühlheim | H 1385
Laufbahn: K. H. übernahm als Nachfolgerin ihrer Schwester Therese Hinsenkamp nach
1925 die Leitung des Vereins für Fraueninteressen in Linz, die Leitung der Fachschulen des
Vereins (Koch- und Haushaltungsschule, zweijährige gewerbliche Frauenberufsschule für
Weißnähen und Kleidermachen), die Leitung des vom Verein unterhaltenen alkoholfreien
Speisehauses „Austria“ in Linz und die Organisation der fürsorgerischen Aktivitäten des
Vereins für Fraueninteressen. Von 1927 bis 1931 war K. H. als Vertreterin der GDVP (Groß-
deutsche Volkspartei) im Linzer Gemeinderat.
L.: BLÖF, Braun/Fürth/Hönig 1930, Maißer 2003, ÖBL, Rausch/Bart/Puffer 1968
Hoschek-Mühlheim Kläre, geb. Degle; Komponistin
Geb. Kaltern/Bozen, Südtirol (Italien), 14. 9. 1902
Gest. Krumpendorf am Wörthersee, Kärnten, 9. 6. 1999
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Ludwig Degle (1869 –1933); Mutter: Klara, geb. Da-
niel (1876 –1961). Die Mutter war künstlerisch sehr begabt. Geschwister: Ludwig, Martha
(* 1905).
LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Baron Dr. Artur Hoschek von Mühlheim
(1889–1948), Entomologe.
Ausbildungen: Besuchte die Volksschule in Kaltern, das Gymnasium der „Englischen Fräu-
lein“ in Meran. Besuchte ein Internat in Bregenz und legte die italienische Reifeprüfung an
der öffentlichen Schule in Rovereto ab. Studierte Malerei bei Ignaz Stolz. Danach verbrach-
te sie zwei Jahre in England und Frankreich um sich Sprachkenntnisse anzueignen.
Laufbahn: Nach ihrer Heirat zog sie nach Lichtenwald (Sevnica). Während der Kriegsjahre
verlor ihr Mann seine Besitztümer, sie kaufte ein Anwesen in Krumpendorf am Wörthersee,
wo sich ein Zentrum musikalischer Aktivitäten entwickelte. 1964 begann sie sich ganz der
Musik und der Komposition zu widmen. Nach einer Weltreise brachte sie auch bislang
fremde Klänge in ihre Musik ein. Sie wurde Ehrenmitglied des Musikvereins für Kärnten.
Lebte auch ein Jahr lang in München.
L.: Marx/Haas 2001
Hosken Fran, Franziska, geb. Porges; Architektin, Designerin, Fotografin und
Hochschullehrerin
Geb. Wien, 12. 7. 1919
Gest. Lexington, Kentucky, USA, 2. 2. 2006
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Otto Porges; Mutter: Mary Lowe.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1947 Heirat mit James C. Hosken.
Ausbildungen: 1938 Studium in Wien und Zürich; 1940 Bachelor of Arts am Smith Col-
lege, 1944 Master of Architecture an der Harvard University (Harvard Graduate School
of Design), 1961–64 Postgraduate- Studium an der Graduate School of City Planning am
Massachusetts Institute of Technology (M. I. T.).
Laufbahn: Zwischen 1946 und 1961 als Innenarchitektin und Möbeldesignerin tätig, 1963–
66 im Bereich Stadtplanung am M. I. T. beschäftigt, 1958– 61 bzw. seit 1973 Dozentin für
Innenarchitektur und Wohnbau am Garland College, Boston und am Cambridge Adult
Education Center, Cambridge, Mass.; 1970 Professorin für Städtebau am Experimental
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika