Page - 1387 - in biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Image of the Page - 1387 -
Text of the Page - 1387 -
Hosp | H 1387
Hosp Maria; Hausfrau und Nationalrätin
Geb. Wien, 30. 12. 1923
Gest. Bludenz, Vbg., 9. 3. 1996
Ausbildungen: Volksschule, Bundesgymnasium Wien VIII, Universität Wien, Promotion
1947.
Laufbahn: Angestellte bis 1944, Konzeptdienst in der Bundeskammer der gewerblichen
Wirtschaft 1947–1950, Angestellte der Vereinigung Österreichischer Industrieller, Landes-
gruppe Vorarlberg 1951–1953; Hausfrau; Mitglied der Gemeindevertretung von Tschag-
guns 1970, Ortsleiterin der Österreichischen Frauenbewegung Tschagguns 1963, Mitglied
der Landesleitung der Österreichischen Frauenbewegung Vorarlberg, Mitglied der Landes-
parteileitung der ÖVP Vorarlberg, Landesleiterin der Katastrophenhilfe Österreichischer
Frauen (KÖF) Vorarlberg 1974, Bundesleiterin-Stellvertreterin der KÖF 1977; Mitglied des
Gemeindevorstandes von Tschagguns 1980; Abgeordnete zum Nationalrat (XVI. GP) ÖVP
19. 5. 1983–16. 12. 1986.
L.: Parlamentarierinnen
Hostilia Crispa; Stifterin einer Weihinschrift
2./3. Jh.
Geograph. Lebensmittelpunkt: Steiermark (Noricum).
H. C., die Tochter eines Caius, weiht der kapitolinischen Trias (Iupiter, Iuno und Minerva)
einen Altar. Sie hat römisches Bürgerrecht.
Qu.: Altar aus dem Stift Rein (III 5442), heute verschollen.
L.: Weber 1969a
Theresia Pantzer
Hottner (-Grefe) Anna, geb. Grefe, Ps. Robert Schönberg, Nora Welten, A. G. Ostheim,
Hubert Trexler, Georg Hellmann; Schriftstellerin
Geb. Wien, 17. 3. 1867
Gest. Wien, 18. 2. 1946
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Conrad Grefe (1823–1907), Landschaftsmaler und Ra-
dierer.
LebenspartnerInnen, Kinder: Heiratete 1895 den Magistratsbeamten Hottner.
Ausbildungen: Durch ihre Erziehung wurde ihr reges Interesse an der Literatur geweckt.
Laufbahn: Veröffentlichte Jugendschriften, Märchen und Biografien, unter anderem im „Wie-
ner Tageblatt“. Als Feuilletonistin veröffentlichte sie in der „Neuen Freien Presse“, im „Neu-
en Wiener Tagblatt“ in der „Sonn- und Montagszeitung“ und im „Neuen Wiener Journal“.
Sie war außerdem Mitarbeiterin der „Jugendschriften“, der „Österreichischen Jugend-Zei-
tung“, der „Jugendheimat“ und der „Jugendlaube“. Sie leitete 1894 –1896 die Monatsschrift
„Frauenleben“, schrieb für die Berliner und Dresdner „Hausfrauen-Zeitung“, der „Lehrerin-
nen-Wart“ und die „Deutsche Frauen-Zeitung“. Veröffentlichte Romanreihen, unter anderen
„Der schönste Bauernroman“, „Der Sonntagsroman aus Wien“, „Mein Liebesroman“.
W. u. a.: „Gedenkbuch der hervorragendsten Männer und Frauen Österreichs vom Regie-
rungsbeginne der Habsburgischen Dynastie bis zur Gegenwart“ (1893, mit Conrad Gre-
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika