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Hutzinger | H 1417
Laufbahn: 1941–45 wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Slawische Philologie der
Universität Wien, 1946 Rettung der Instituts-Bibliothek vor der Requirierung durch so-
wjetische Soldaten; 1946–49 Herausgeberin der russischen Sprachzeitschrift für öster-
reichische Schulen; 1949–50 Russischunterricht an Wiener Hauptschulen; 1951–52 mit
Stipendium der französischen Regierung Studium an der Sorbonne, 1954 –57 in Harvard/
USA Forschungsarbeit mit Roman Jacobson und Dimitrii Tschishevskij, ab 1958 (bis 1971)
Professor of Slavic Languages an der University of California in Los Angeles, 1963 – 64
Guggenheim-Fellow, Forschungen in der Sowjetunion; 1972 als ordentliche Professorin für
Russistik an die Universität Wien berufen, Betrauung mit dem Aufbau des neuen Studien-
programms für Russistik, ab 1974 Mitherausgeberin des „Wiener Slavistischen Jahrbuchs“,
ab 1976 Mitglied des Redaktorenkollegiums der Zeitschrift „Russian Linguistics“; 1993
Emeritierung, bis zu ihrem Tod Forschungs- und Lehrtätigkeit zur Entstehung und Wei-
terentwicklung der russischen Schriftsprache am Institut für Slawistik. G. H.-F. war eine der
bedeutendsten SlawistInnen Österreichs.
Ausz., Mitglsch.: 1954 Förderungspreis der Theodor Körner Stiftung; 1971 Mitglied der
Internationalen Kommission für das Studium der slawischen Schriftsprache.
W. u. a.: „Die Etymologie der russischen Tiernamen. Diss. Wien“ (1946), „Die Bereicherung
des russischen Wortschatzes im XVIII. Jahrhundert“ (1956), „Gem. mit Jacobson, Roman
und Beebe, J. F.: Paleosibirian Peoples and Languages. A Bibliographical.Guide“ (1957), „Die
trat/torot Lexeme in den altrussischen Chroniken. Ein Beitrag zur Vorgeschichte der russi-
schen Literatursprache. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-his-
torische Klasse, Sitzungsberichte Bd. 420“ (1983), „Schriftenverzeichnis (1950 –1983), zus. v.
Alfred Nozsicska. In: Wiener Slavistisches Jahrbuch Bd. 29“ (1983)
L.: Hüttl-Folter 1999, Nozsicska 1983, Sauberer 2002
Hutzinger Resa, geb. Voggenberger Therese; Kinder- und Jugendbuchautorin und
Hörspielautorin
Geb. Wien, 26. 2. 1908
Gest. Wien, 21. 9. 1984
Herkunft, Verwandtschaften: Ihr Enkel, der Maler Christian Hutzinger, geb. 1966, benann-
te seine Galerie nach ihr.
Laufbahn: R. H. schrieb Reportagen aus verschiedenen Ländern, Hörspiele, Märchen- und
Kurzgeschichten. Veröffentlichte in der „Kronenzeitung“, in „Das kleine Blatt“, in „Neuig-
keits-Welt-Blatt“, in der „Muskete“, in „Mocca“, in der „Volks-Woche“, im „Wiener Mittag“
und in der „Wiener Zeitung“. War nach 1945 als Kinderbuchautorin tätig.
Qu.: DB NS-Lit. Graz.
W.: „Tripfeltropf. Die Abenteuer eines Wassertropfens“ (1948), „Gefährlicher Autostop“
(1960), „Die Reise nach Santiago. Ungleiche Freunde auf abenteuerreicher Südamerikafahrt“
(1965), „Der Strich, der nirgends hingehörte“ (1968), „Das tollste Jahrzehnt. Goldrausch in
Kalifornien“ (1970), „Blutsbrüder“ (1977), „Die Geschichte vom Zauberstab“ (1989)
L.: Binder 1968, Hladej 1968, Internationales Institut für Jugendliteratur und Leseforschung
1999, Stock 1995
Susanne Blumesberger
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika