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der Sanierung von Gründerzeithäusern (Fa. Rella)“ (1980), „Gedanken über die Anglei-
chung des Pensionsalters der weiblichen Ingenieurkammermitglieder an die männlichen
Kollegen. Rechnerischer Nachweis der Benachteiligung der Frauen (1983)
L.: ARGE Architektinnen und Ingenieurkonsulentinnen 1999, Georgeacopol-Winischho-
fer 1997, Georgeacopol-Winischhofer 2002, Rainer 1950, Sundt/Klenovec 1982
Jurik Josefine; Schriftstellerin, Dramatikerin und Zitherspielerin
Geb. Wien, 30. 6. 1859 lt. Pataky (Bayrisches Musiker Lexikon online 30. 5. 1857 Ungarisch
Brod)
Gest. Feistritz-Lembach, Stmk., 1. 8. 1895
Ausbildungen: Ausbildung auf der Zither bei Marianne Gremling in Wien.
Laufbahn: Erstes Auftreten 1875 bei den Konzerten des Wiener Zitherklubs. 1882 Grün-
dung des I. Wiener Damen-Zitherklubs. Ab 1883 Herausgeberin und Redakteurin der
Zeitschrift „Der Zitherfreund“. 1884 und danach in Marburg bzw. in der Villa Ribic im
naheliegenden Leitersdorf beheimatet. J. J. war auch als Instrumentallehrerin tätig, verfasste
Unterrichtswerke und entfaltete eine rege schriftstellerische Tätigkeit, als Dichterin, Kunst-
kritikerin und Jugendschriftstellerin. 1895 beim Baden in der Drau verunglückt.
W. u. a.: „Zitherunterrichtsbriefe“ (1883), „Episteln gegen die allgemeine Verjudung“ (1884),
„Geschichte der Stadt Marburg“ (1884), „Die Türken von Marburg“ (1886), „Die Rose von
Eichwald“ (1886), „Methode für den Zitherunterricht“ (1886), „Geschichtliche Darstellung des
Zitherunterrichts“ (1888), „Papagei und Puppenbäumchen“ (1890), „Die kleine Köchin“ (1890),
„So sollt Ihr Eure Kinder erziehen“ (1893). Zahlreiche Beiträge in Zitherzeitschriften.
L.: Nigg 1893, Pataky 1898, Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982, Bayrisches Mu-
siker Lexikon online (Biografien von Zitherspielern aus Wien: http://www.wiener- zither.at/
Jurinac Sena, eigentl. Srebrenka Jurinac, verh. Bruscantini, verh. Lederle; Sängerin
Geb. Travnik, Jugoslawien (Bosnien-Herzegowina), 24. 10. 1921
Gest. Hainhofen, Deutschland, 22. 11. 2011
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: praktischer Arzt.
LebenspartnerInnen, Kinder: S. J. war in erster Ehe mit dem italienischen Opernsänger Ses-
to Bruscantini (1919 –2003) verheiratet, von dem sie 1956 geschieden wurde. 1965 heiratete
sie Josef Lederle und änderte ihren Namen in Sena Jurinac-Lederle.
Ausbildungen: Gymnasium in Agram (Zagreb), Agramer Musikschule und Musikakademie.
Laufbahn: Opernsängerin (Sopran bis Mezzo), Oratoriensängerin, 1942 Debüt als Mimi an der
Nationaloper Zagreb. Ab 1945 Mitglied der Wiener Staatsoper, deren Mitglied sie bis 1982 war.
1951 wurde sie zur Kammersängerin ernannt. S. J. gab Gastspiele an den führenden Opernhäu-
sern der Welt. Von 1949 bis 1956 hatte sie regelmäßige Auftritte bei den Festspielen von Glyn-
debourne (GB). In den Jahren 1947 und 1948 sang sie bei den Festspielen in Salzburg und trat
immer wieder an der Mailänder Scala und der Covent Garden Opera auf. Während ihrer lang-
jährigen Bühnenkarriere arbeitete sie u. a. mit den Dirigenten Karl Böhm, Herbert von Karajan,
Clemens Krauss, Otto Klemperer, Hans Knappertsbusch, Josef Krips und Fritz Busch zusammen.
Sie wurde vor allem durch ihre Mozart-Interpretationen berühmt. 1982 nahm sie Abschied
von der Bühne, wirkte aber weiterhin als Gesangspädagogin.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 2, I – O
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1026
- Category
- Lexika