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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
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J | Jursitzka1530 Transport aus dem KZ geschmuggelt werden. Ab 1944 hält H. J. im Auftrag von Mela Ernst Kontakt zu den illegalen Widerstandsgruppen in dem nahegelegenen Männerlager, um eine gemeinsame Aktion zu planen, falls die SS das Lager vernichten sollte. Nach der Befreiung von Ravensbrück im April 1945 kehrt H. J. gemeinsam mit Mali Fritz zu Fuß nach Wien zurück. 1946 heiratet sie den ehemaligen Spanienkämpfer Wilhelm Jursa. H. J. wurde zwar eine Opferrente bewilligt, um diese zu erhalten musste sie aber die gesundheit- lichen Folgeschäden ihrer KZ-Haft regelmäßig überprüfen lassen. Sie empfindet diese Maß- nahme als behördliche Schikane, zumal sie von dem behandelnden Arzt zu hören bekommt, dass es den Soldaten an der Front schlechter gegangen wäre als den KZ-InsassInnen. Sie leidet allgemein unter den negativen Reaktionen ihrer Landsleute auf ihre KZ-Erfahrungen. H. J. ist sofort nach ihrer Rückkehr für die KPÖ aktiv. Sie war in der Bezirksgruppe Erdberg als Bildungs- und Frauenreferentin tätig und engagierte sich später in der Friedensbewe- gung. Ihre Tätigkeit für die Lagergemeinschaft Ravensbrück übte sie bis ins hohe Alter aus. Qu.: DÖW 20100/5183, 50.695, 50. 149. L.: Amesberger/Halbmayr 2001, Baier 1987, Berger 1987, Brauneis 1974, Landauer 2003 Karin Nusko Jursitzka Angela, geb. Siegert; Journalistin und Schriftstellerin Geb. Zlin, Tschechoslowakische Republik, 25. 10. 1938 Laufbahn: A. J. wurde 1946 aus der Tschechoslowakei vertrieben und kam nach Tirol. Mit fünfzig Jahren begann sie zu schreiben. Schreibt Beiträge für das Tiroler Jungbürgerbuch und das Heft „Tirol“. Arbeitet an der Zeitschrift „Präsent“ mit. Verfasst außerdem Reise- berichte für die „Salzburger Nachrichten“. Mitglsch.: Mitglied der IG Autoren und des Turmbundes Innsbruck. W.: „Sprich nicht vom Regen. Romanausschnitt“ (1992), „Gauner, Gold und Erdbeereis. Ju- gendkriminalroman“ (1994), „Das Gähnen der Götter. Tirol vor 2299 Jahren“ (2003) L.: Ruiss 1995, Ruiss 1997, Ruiss 2001, Wikipedia Juva Josefa, geb. Lackner; Schriftstellerin Geb. Stuppach, NÖ, 15. 6. 1930 LebenspartnerInnen, Kinder: Heiratete 1945, 1963 geschieden. Ausbildungen: Besuchte die Volksschule in Wörth, absolvierte das Pflichtjahr im Jahre 1944 in einem Gasthaus in Gloggnitz. Laufbahn: Schrieb 1947 das erste Gedicht mit dem Titel „Kriegszeit-Nachkriegszeit“, war 16 Jahre lang bei Semperit-Wimpassing beschäftigt, übersiedelte nach der Scheidung nach Wien, arbeitete bei Hornyphon und anschließend bei einem Zeitungsverlag, zuletzt als Bankangestellte, ab Dezember 1985 in Pension. Hält bei verschiedenen Veranstaltungen Le- sungen, schreibt Gedichte, oft auch in Mundart, die in Anthologien veröffentlicht wurden. Ausz., Mitglsch.: Einige Anerkennungspreise, Mitglied des Schwarzataler Literaturkreises. W.: Veröffentlichungen in Anthologien: „In: Sonne und Schatten. Literaturkreis Schwarz- atal“, „In: Literaturkreis Schwarzatal. Anthologie“, „In: Von Mensch zu Mensch“, „Alltags- gedanken“ (1998) L.: Ruiss 1997, Ruiss 2001
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
2, I – O
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1026
Category
Lexika
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