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Aso Studio, Boston, in der Aquarelltechnik weiter; 1990 entwirft sie Textildrucke in Indien
für die Fa. Beaumar. 1992 kehrt sie nach Wien zurück, wo sie stirbt. R. K.-W. wurde am
3. 5. 2012 am Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf bestattet.
Biograf. Mitteilungen, Hinweise: Ruth Kalmar-Wilson.
Ausz.: Staatspreis.
W. u. a.: „Mutter mit Kind“ (1991), „Vase, herzförmig, Terrakotta“ (1992), „Project“-Pla-
kat, Siebdruck (1966), „Schmetterlinge“ (nach 1980), „Millefleur“ (1940), „Scherenschnitt“
(1988), „Vögel“ (1989), „Alltag in Java“, Tuschzeichnung (1952/53), Aquarelle: „Vollmond
im Januar“ und „Hortensie“ (1992), „Entwurf für Modeatelier“ (1940)
L.: Smith 1996
Kálnoky Lindi; Geschäftsführerin und Bundesrätin
Geb. Duivelskloof/Transvaal, Südafrika, 2. 11. 1935
Ausbildungen: Volksschule 1942– 45, Hauslehrer 1945 – 46, AHS bei den Ursulinen 1946 – 49,
Public School 1949–50, neusprachliches Gymnasium 1950 –55, Biologie- und Pharma-
kognosiestudium an den Universitäten Münster und Graz 1955, 1961, Dr. rer. nat.
Laufbahn: Tätig in der 2. medizinischen Abteilung des Landeskrankenhauses Graz sowie
freiberufliche Arbeit an der AVL-Graz (Anstalt für Verbrennungsmotoren LIST) 1972–75,
Geschäftsführerin der Steirischen Gesellschaft für Gesundheitsschutz seit 1978 (seit 1997
geschäftsführendes Vorstandsmitglied); Mitglied der Österreichischen Frauenbewegung
1972, Vorsitzende eines Arbeitskreises im „Modell Steiermark“ 1979, 1981–1991 politische
Funktionen u. a. als Bundesrätin, Landtagsabgeordnete und Landtags-Vizepräsidentin:
Landesparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Steiermark 1980 –1989, Mitglied des Öster-
reichischen Wirtschaftsbundes 1981, Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag 1983 –91,
Dritte Präsidentin des Landtages 1988 – 91, Aufsichtsratsmitglied der Steiermärkischen
Krankenanstaltengesellschaft 1989 –92; Mitglied des Bundesrates ÖVP 23. 3. 1982–9. 5. 1983.
Initiierte 1988 gemeinsam mit dem damaligen Gesundheitsminister Franz Lösch
nak den
Fonds Gesundes Österreich. Mitglied des Fonds-Kuratoriums seit 1998. Aktiv im Österrei-
chischen Roten Kreuz (Vizepräsidentin).
L.: Parlamentarierinnen, http://www.fgoe.org/der-fonds/
Kalteis Grete (Margarete), Decknamen: Henriette Danielson, Grete Wald;
Gewerkschafterin und Parteifunktionärin
Geb. Hainfeld, NÖ, 20. 6. 1901
Gest. Wien, 1996
G. K. wuchs in einer kinderreichen Eisenbahnerfamilie auf. Sie besuchte die Pflichtschule
und ging mit vierzehn Jahren nach Wien, wo sie sechs Jahre lang in einer Kürschnerwerk-
stätte arbeitete. 1925 trat sie in die Gewerkschaft ein, 1926 wurde sie Mitglied der Kommu-
nistischen Partei. Im Juli 1927 wird sie beim Verteilen von Flugblättern erstmals verhaftet
und umgehend aus ihrem Betrieb entlassen. Als Arbeiterin in einem größeren Textilbetrieb
war sie in der kommunistischen Betriebszelle aktiv, die unter anderem eine eigene Zeitung
herausgab. Nach der Stilllegung des Betriebs war sie arbeitslos und wurde schließlich im
Herbst 1930 auf die Internationale Leninschule in die Sowjetunion entsandt, wo sie eine
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 2, I – O
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1026
- Category
- Lexika