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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
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K | Kanitz1560 Österreichbild in der italienischen Literatur des Risorgimento. In: Zeman, Herbert (Hg.): Die Österreichische Literatur. Eine Dokumentation ihrer literarhistorischen Entwicklung. Ihr Profil im 19. Jahrhundert (1830 –1880)“ (1982), „Die heitere Melancholie. Bemerkungen zu ‚I Colloqui’ von Guido Gozzano. In: Rössner, Michael/Wagner, Birgit (Hg.): Aufstieg und Krise der Vernunft. Festschrift für Hans Hinterhäuser“ (1984), „Ansätze zur Melodra- matik in Ariostos ‚Orlando Furioso’. In: Knaller, Susanne/Mara, Edith (Hg.): Das Epos in der Romania. Festschrift für Dieter Kremers zum 65. Geburtstag“ (1986), „Das Libretto im Zeichen der Arcadia. Paradigmatisches in den Musikdramen Zenos, Pariatis und Metas- tasios. In: Gier, Albert (Hg.): Oper als Text. Romanistische Beiträge zur Librettoforschung“ (1986), „Newtons Optik-Lehre als Salongespräch. Bemerkungen zu Francesco Algarottis ‚Newtonismo per le Dame’. In: Winklehner, Brigitte (Hg.): Literatur und Wissenschaft. Begegnung und Integration. Festschrift für Rudolf Baehr“ (1987), „Bilder der Jahreszeiten in den romanischen Literaturen. In: Zeman, Herbert (Hg.): Die Jahreszeiten in Dichtung, Musik und Bildender Kunst“ (1989), „Intermittierende literarische Beziehungen zwischen Mailand und Wien vom 18. zum 19. Jahrhundert. In: Ross, Werner (Hg.): Goethe und Manzoni. Deutsch-italienische Kulturbeziehungen um 1800“ (1989) L.: Schreiber 2002 Kanitz Alice, verh. Kanitz-Masatova, genannt Lili; Medizinerin Geb. Wien, 24. 11. 1895 Gest. Prag, Tschechien, 15. 2. 1986 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter eines jüdischen Beamten, der nach Wien versetzt wurde. Freundschaften: Schulkollegin von Johannes Urzidil, ihr ist in seiner Erzählung „Repetent Bäumel“ in der Figur „Stella Kronbach“ ein Denkmal gesetzt worden. Ausbildungen: Studierte an der Prager deutschen Universität; unter dem Einfluss Urzidils studierte sie zunächst Neuphilologie, ab dem dritten Semester Medizin, schloss mit dem Doktorat ab. Kanitz Luise, geb. Lebensaft; Widerstandskämpferin und Pianistin Geb. Wien, 5. 7. 1908 Gest. Wien, 20. 9. 1976 Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Karl Lebensaft (Angestellter) und Margarete, geb. Schiedl; Schwester: Margarete Lebensaft, die mit einer Dissertation über „Die Wahl Ferdi- nands I. zum deutschen König“ 1937 in Wien zum Dr. phil. promovierte; Cousin: Heinrich Lebensaft, genannt „Saft“, mehrfacher Nationalteamspieler. LebenspartnerInnen, Kinder: L. K. war ab 1930 mit Ernst Kanitz, dem Inhaber der Konzert- direktion „Elite“, Wien 9, Berggasse, verheiratet. Ernst Kanitz, der am 25. 1. 1896 in Wien als Sohn des Großhändlers Alfred Kanitz und der Regine Thalberg geboren wurde, flüchtete 1938 aus „rassischen“ Gründen  – er selbst war 1915 aus der Wiener Israelitischen Kultusge- meinde ausgetreten  – nach Frankreich. Die Ehe wurde 1942 geschieden, Ernst Kanitz wurde am 7. 9. 1942 mit Transport 29 aus Frankreich nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Laufbahn: L. K., die in Wien die Volks- und Bürgerschule besuchte und an einer Höheren Lehranstalt ein Musikstudium absolviert hatte, lebte als staatlich geprüfte Pianistin in Wien.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 2, I – O
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
2, I – O
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1026
Category
Lexika
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