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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
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S | Schaffhauser-Gary2848 Schaffhauser-Gary Marianne, geb. Gary, Maria Anna, verh. Schaffhauser, Ps. Irmfried Bogner; Lehrerin, Komponistin und Lyrikerin Geb. Wien, 19. 7. 1903 Gest. Wien, 3. 11. 1992 Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Franziska Gary, geb. Stüber (1879–1957); Vater: Hof- rat Franz Rudolf Gary (1875–1957); Bruder: Franz Gary (* 1905), Dipl. Ing. LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Franz Schaffhauser (1893 –1983), OSR, Haupt- schuldirektor; eine Wahltochter, zwei Stieftöchter. Ausbildungen: Lehrerinnenbildungsanstalt, Matura am humanistischen Gymnasium, Stu- dium der Geographie, Deutsch und Geschichte an der Universität Wien, Dr. phil., Lehr- amtsprüfung, private Musikstudien und Hochschule für Musik Wien, Orgel (Karl Walter) und Komposition (Alfred Uhl). Laufbahn: Unterrichtete in Mittelschulen als AHS-Lehrerin bis zu ihrer vorzeitigen Pen- sionierung aus gesundheitlichen Gründen. 1948 erstes öffentliches Kompositionskonzert in Wien, gefolgt von weiteren eigenen Abenden, Mitwirkung im Verein der Freunde der Kammermusik, Hauskonzerte; letztes Konzert 1983. M. Sch.-G. beschrieb sich als Diene- rin der Musik, die sich keiner modischen Richtung anschloss, als Einzelgängerin, die von niemandem gefördert wurde. Ausz., Mitglsch.: Kontakt mit Karl Walter, Alfred Uhl, Otto Schulhof als Komponisten; Verleihung des Titels „Professor“; Mitglied der Mozart- und Bachgemeinde und des Vereins der „Freunde der Kammermusik“, innerhalb dieses Vereins näher bekannt mit Ludwig Ha- berer (Cello), Anton Pühringer (Geige und Bratsche), Ilse v. Barenyi (Piano). Qu.: Musikalischer Nachlass ÖNB MS. W.: „Herder und Novalis. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Romantik. Diss. Wien“ (1929), 40 Bändchen Lyrik. Kompositionen: Vokal- und Instrumentalmusik, Musikwerke im Selbstverlag erschienen. L.: BLÖF, Marx/Haas 2002, Pfann 1978, NIW 9. 7. 1978 Schag Paula, Ps. Paula Schag-Schindler; Schriftstellerin Geb. Brieg, Deutsches Reich, (Brzeg, Polen), 3. 12. 1891 Gest. ? Laufbahn: War als Schriftstellerin in Wien tätig. W.: „Liebe am Lido“ (1932), „Chemie, Dollar und ein nettes kleines Mädchen“ (1934), „Sus- anne Söllner und ihr Sohn“ (1934), „Christian Ahleberg macht Ordnung“ (o. J.) L.: Giebisch/Pichler/Vancsa 1948 Schalek Alice, Therese, Emma, (Ps. Paul Michaely); Schriftstellerin und Journalistin Geb. Wien, 21. 8. 1874 Gest. bei New York City, New York, USA, 6. 11. 1956 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Heinrich Schalek, Inhaber der „Annoncen-Expedition Heinrich Schalek“, für die Wiener Weltausstellung gegründet. Mutter: Clara, geb. Ettinger; Geschwister: Melanie Gaertner, Rechtsanwalt Dr. Rudolf Schalek und Norbert Schalek, der 1907 das Familienunternehmen nach den Tod des Vaters übernahm.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
3, P – Z
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1238
Category
Lexika
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