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Schaumberger | S 2857
Ausz.: 1973 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 1984 Gro-
ßes Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien, 1992 Ehrensenator d. WU Wien, 1997 Ehren-
bürgerin der Stadt Wien, 2001 Julius-Raab-Medaille, 2006 Ehrenmitglied der Österreichi-
schen Akademie der Wissenschaften, 2007 Großer Leopold Kunschak-Preis. 2004 wurde sie
in einer Umfrage der Tageszeitung „Kurier“ unter die 50 wichtigsten ÖsterreicherInnen der
letzten 50 Jahre gelistet.
L.: Mahlich/Schediwy 2008, Politikerinnen in Wien 2000, Wikipedia, www.aeiou.at, http://
www.philosophische-praxis.at/, Hübners who is who: http://www.whoiswho.co.at/
Schaumberger Elisabeth; Galeristin
Geb. ?
Gest. 2001
Ausbildungen: Legt 1951 die Matura ab.
Laufbahn: E. S. verbringt die Jahre 1952–53 in England. Ab 1954 ist sie drei Jahre lang in
der Redaktion der Wiener Zeitschrift „Magnum“ tätig; in den Jahren 1957– 62 ist sie für
die graphische Gestaltung der Zeitschrift „Bühne“ sowie der Programmhefte des Burg-
theaters zuständig. E. S. eröffnet 1971 die „Galerie am Rabensteig“ in Wien. Nur acht Jahre
später eröffnet sie eine weitere Galerie, die „Neue Galerie“ in der Wiener Rotenturmstrasse.
E. S. organisiert laufend Ausstellungen namhafter KünstlerInnen und eröffnet 1988 ihre
dritte Galerie; die „Neue Galerie“ in der Bahnstrasse 9 im niederösterreichischen Geras. In
den Jahren 1976–78 widmet sie sich der Lehrtätigkeit und gibt Kunst- und insbesondere
Malereikurse in Geras. Sie hält Vorträge und Interviews in Rundfunk und Fernsehen zum
Thema Kunst bzw. KünstlerInnen. Im Jahr 1995 wird E. S. das Silberne Ehrenzeichen für
Verdienste um das Land Wien verliehen. Die „Neue Galerie“ in Geras zeigt noch zwei Jahre
vor dem Tod von E. S. zwei Ausstellungen; die neuen Arbeiten von Karl Korab sowie die
Ölbilder Clarisse S. Prauns aus den Jahren 1998–1999.
W.: „Hg.: 20 Jahre moderne Kunst am Rabensteig. 1971–1991“ (1991)
L.: ÖBL (unpubl.), Die Presse, 12. 1. 2001, www.frauen-whoiswho.ch
Schebest Agnese, verh. Strauß, geb. Schebesta; Sängerin und Gesangspädagogin
Geb. Wien, 15. 2. 1813 (10. 2. )
Gest. Stuttgart, Württemberg (Deutschland), 22. 12. 1869
Herkunft, Verwandtschaften: Die Familie zog nach Prag. Mutter: Rosalie Schebesta, geb.
Ulrich (1778–1845) wurde nach dem Tod des Vaters, einem Angehörigen des Mineurkorps
(k. k. Oberminenführer), früh Witwe. Sie und ihre Töchter Agnes und Nina (1815–1848)
erhielten Wohnmöglichkeit in der Festung Theresienstadt bei Prag, wo sie in ärmlichen
Verhältnissen lebten.
LebenspartnerInnen, Kinder: 1842 Heirat mit David Friedrich Strauß (1808–1874), Reli-
gionsphilosoph. Die Eheleute, die zwei Kinder hatten, Georgine und Fritz, trennten sich
1846 (1847) wieder. Wie es der damaligen Rechtslage entsprach, kamen die Kinder in die
Obhut des Vaters.
Ausbildungen: Ab ihrem zwölften Lebensjahr erhielt A. Sch. in Dresden zwei Jahre lang Un-
ter
richt von dem Gesangspädagogen J. A. Miksch und von der Schauspielerin Friederike Werdy.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 3, P – Z
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1238
- Category
- Lexika