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Schell (* 1927), Immy Schell (Edith Nordberg) (* 1934), allesamt später SchauspielerInnen.
Ausbildungen: Schauspielunterricht bei Maria Moissi.
Laufbahn: 1924/25 hatte M. Sch. ihr erstes Engagement an den Münchner Kammerspielen.
M. Sch. lebte nach ihrer Hochzeit in Wien und erhielt einzelne Gastengagements. 1938
ging sie mit der Familie nach Zürich, spielte an verschiedenen Bühnen, unter anderem am
Stadttheater Basel, 1940/41 am Städtebundtheater Biel-Solothurn, am Zürcher Schauspiel-
haus. Mehr als 20 Jahre lang war sie Leiterin der Schauspielschule am Berner Konservato-
rium. Beim Schweizer Fernsehen war sie als Regisseurin tätig und wirkte gelegentlich als
Schauspielerin in den Inszenierungen ihrer Kinder.
W.: „Mutter ist die schönste Rolle. Erinnerungen“ (1992)
L.: Trapp/Mittenzwei, http://de.wikipedia.org/
Schellander Irene von; Schriftstellerin
Geb. Wien, 3. oder 4. 4. 1873
Gest. Salzburg, Sbg., 22. 4. 1933
Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Josef von Schellander (1839–1924), Admiral und Fach-
schriftsteller.
Laufbahn: I. v. Sch. veröffentlichte bereits 16-jährig Gedichte und Märchen in verschie-
denen Zeitschriften, 1896–99 war sie auch Mitarbeiterin am „Cotta’schen Musen-Alma-
nach“. Vor dem Ersten Weltkrieg war sie als Verfasserin konventioneller Lyrik erfolgreich,
bekannter wurde sie durch ihre Prosaskizzen über Salzburger Persönlichkeiten in Lokal-
blättern. Sie war auch als Jugendstil-Malerin tätig.
Ausz.: Erhielt zahlreiche Preise, u. a. 1. Preis der Kölner Blumenspiele 1905 für ihr Gedicht
„Lucifer“, ein Preis, den zuvor nur Männer erhalten hatten.
Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe); Handschriftensammlung Wienbibliothek.
W.: „Die Möwe. In: Novellenbuch 1“ (1894), „Tannenbruch. Gedichte“ (1902), „Rojenica. Eine
Erzählung aus dem Krainer Hochgebirge“ (1906), „Hg.: F. Marx. Lebensblätter“ (1909),
„Titanic. 15.VI. Balladen. (1912)
L.: Brümmer 1913, Friedrichs 1981, Giebisch/Gugitz 1964, Kosch 1933, Kosch 1968, Kosel
1902–1906, Nagl/Zeidler/Castle 1899–1937, ÖBL, Pataky 1898
Schendel Annie von, geb. Brabezic, Ps. Annie (Anna) Brabenetz, Bastian Brabenetz,
auch Annette von Schendel; Schriftstellerin und Dramatikerin
Geb. Wien, 5. 3. 1889
Gest. ?
Laufbahn: Die Schriftstellerin A. Sch. lebte in Berlin.
Qu.: DB NS-Lit. Graz.
W.: „Brettlfliegen. Roman“ (1927), „Die Heimliche. Drama“ (1928), „Richard Wagners Liebe
und Flucht. Drama“ (1930), „Tragödie einer Liebe. Erzählung“ (1932)
L.: Schmid-Bortenschlager/Schnedl-Bubenicek 1982
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 3, P – Z
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1238
- Category
- Lexika