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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
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Scherer | S 2867 folgte. Neben ihrer Tätigkeit als Armeeschwester begann sie mit der Aufzeichnung ihrer Er- lebnisse an der Front, die gemeinsam mit ihren Briefen ein sehr deutliches Bild von der Tä- tigkeit der Ärzte und Schwestern an der serbischen, bulgarischen und türkischen Front geben. 1916 meldete sie sich als Armeeschwester auf Kriegsdauer bei den von Erherzogin Maria There sia geschaffenen Sanitätsanstalten für Syrien. Der Krieg führte sie von Anatolien über den Taurus nach Jersualem, wo sie Sven Hedin kennenlernte. Sie wurde nach Beer Sheva ent- sandt, wo sie allein ein Feldspital leitete. Dort erkrankte sie an Cholera, an der sie auch starb. Qu.: Teilnachlass Wilhelm Scherer: Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. W.: „Ein Frauenschicksal im Kriege. Briefe und Tagebuch-Aufzeichnungen. Hg. v. H. v. Son- nenthal“ (1918) L.: Bettelheim 1921, Blauert 1930, ÖBL, Scherer 1963, Wolff 2004, NFP 3. 3. 1917, 26. 10. 1918, http://www.onb.ac.at/sichtungen/ Scherer Rosa; Malerin Geb. Wagrein, OÖ, 21. 6. 1866 Gest. Linz, OÖ, 20. 9. 1926 Ausbildungen: Studium an der Kunstgewerbeschule in München, weitere Ausbildung bei dem Landschaftsmaler P. P. Müller in Gauting b. München, anschließend bei der Wiener Malerin O. Wisinger-Florian. Laufbahn: R. Sch. eröffnete 1889 eine Malschule in Linz. 1900 war sie das erste Mal auf ei- ner Ausstellung des OÖ Kunstvereins vertreten. Mit ihren Landschaften und Gartenbildern in duftiger Freilichtmalerei sowie mit Stillleben gehört R. Sch. zu den spätimpressionisti- schen Künstlerinnen. An ihrer Malschule in Linz gehörten M. v. Pausinger und V. Eckl zu ihren Schülerinnen. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: Bénézit 1948–55, Fuchs 1972–74, Krackowizer 1931, ÖBL, Singer 1920–22, Thieme/ Becker 1992, Vollmer 1992, Tagblatt (Linz), 22. 9. 1926. Scherer Sophie von, geb. Sockl; Schriftstellerin Geb. Wien, 5. 2. 1817 Gest. Graz, Stmk., 29. 5. 1876 Herkunft, Verwandtschaften: Mutter: Frau Schürer von Waldheim; Vater: Gottlieb Sockl, ein verarmter Tischlermeister, „Erfinder und Mechanikus“. Bruder: Theodor Sockl, Maler. Durch ihre Herkunft begründet sich vermutlich ihre Ablehnung des „gränzenlosen Hochmuth(s) und Adelsstolz“ der Aristokratie. („Erfahrungen aus dem Frauenleben“, I:88). Trotzdem schreibt sie auch, dass sie stolz sei, zum Stand der „Edelgeborenen“ gezählt zu werden. LebenspartnerInnen, Kinder: 1841 Heirat mit Anton Ritter von Scherer. 5 Kinder, darunter Rudolf v. Scherer (1845–1918), Kirchenrechtsprofessor. Ausbildungen: S. v. Sch. behauptete, von Jugend an berufstätig und „bürgerlich fleißig“ („Er- fahrungen aus dem Frauenleben“, III:304) gewesen zu sein, führte die Art ihrer Tätigkeit jedoch nicht genauer aus. Laufbahn: Als Zwanzigjährige stellte sie in der Akademie der Bildenden Künste drei Bilder aus, ein Portrait und zwei Tierstudien und versuchte sich  – ohne Erfolg  – als Dichterin und
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
3, P – Z
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1238
Category
Lexika
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