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Schiller | S 2883
Schiller Katharina, Kathi, verh. Březina; Sängerin
Geb. Wien, 4. 10. 1829
Gest. Wien, 13. 1. 1921
LebenspartnerInnen, Kinder: 1863 (a. A.1854) verheiratet mit Theodor Březina, Bergwerks-
besitzer.
Ausbildungen: 1840 – 46 Gesangsstudium am Konservatorium der Gesellschaft der Musik-
freunde in Wien, danach Ausbildung zur Opernsängerin bei Giovanni Gentiluomo.
Laufbahn: Der Direktor des Wiener Carltheaters erkannte in K. Sch. eine erstklassige
Soubrette und gewann sie für sein Theater, an dem sie, nach einem Engagement in Laibach
1848, 1849 als Pepi in Nestroys „Eulenspiegel“ debütierte. 1852 ging sie ans Theater an der
Wien. Ihre Glanzrollen in dieser Zeit waren die Falsche Pepita in Joseph Böhms gleichna-
miger Posse und die Therese Krones in Haffners Stück, die sie über 100mal spielte. 1858 kam
sie an das Wiener Leopoldstädtertheater zurück und blieb dort bis zu ihrer Heirat. K. Sch.
lebte zuletzt verarmt und vergessen in einem Wiener Armenhaus.
Qu.: WStLa; Tagblattarchiv (Personenmappe).
L.: DBE, Eisenberg 1903, Jagersberger 1948, Kaiser 1870, Kutsch/Riemens 1997, ÖBL, Pohl
1871, Wurzbach, NFP 21. 1. 1921 (Abendausgabe), NWJ 30. 7. 1920
Schiller Lene; Lehrerin und Gemeinderätin
Geb. Wien, 27. 10. 1891
Gest. ?
Wird als Tochter eines Apothekers in Wien geboren und heiratet 1917, ihr Mann stirbt
1942, sie haben drei Kinder. Nach der Volks- und Bürgerschule besucht sie die LehrerIn-
nenbildungsanstalt und ist sieben Jahre lang als Volksschullehrerin tätig. 1920 übersiedelt sie
nach Linz. Sie ist Obfrau des Bundes Deutscher Frauen in Linz und veröffentlicht Aufsätze
in verschiedenen Zeitungen.
L. Sch. ist vom 21. 5. 1931–12. 2. Gemeinderätin für den Nationalen Wirtschaftsblock und
Landbund (WB). Sie ist Mitglied der Sektion für Armenwesen und Sanität, sowie für Schu-
len und Wohlfahrt, weiters im Ausschuss für Jugendfürsorge.
L.: Rausch 1968 Karin Nusko
Schimaczek Irene; Journalistin
Geb. Wien, 18. 6. 1915
Ausbildungen: Kunstgewerbeschule an der Wiener Frauenakademie.
Laufbahn: I. Sch. war ab 1938 als Sekretärin und nebenberuflich als Mode- und Kulturjourna-
listin tätig. 1945–1947 arbeitete sie als freie Journalistin für die „Oberösterreichischen Nach-
richten“. Nach ihrer Rückkehr nach Wien war sie im Kunstgewerbe und als Sekretärin tätig.
Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe).
L.: Hausjell 1989
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 3, P – Z
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1238
- Category
- Lexika