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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
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Schlamme | S 2893 In: „Wiener Bilder“, 7. 9. 1910, S. 7/8, Neuer Theater-Almanach 22, 1911., S. 180 f., NWJ, 4., 7. 9. 1929, NIW, 3. 5. 1959, 4. 9. 1960 Thomas Gnedt Schlamme Martha, geb. Haftel; Schauspielerin und Sängerin Geb. Wien, 25. 9. 1923 (gab sich laut „Österreicher in Hollywood“ jünger aus) Gest. Jamestown, New York, USA, 6. 10. 1985 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Restaurateur Meier Haftel; Mutter: Gisa Braten, beide emigrierten 1938 nach Großbritannien. LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Hans Schlamme, ca. 1952 geschieden. In zweiter Ehe verheiratet mit dem Rechtsanwalt Mark Lane, 1966 geschieden. Ausbildungen: Studierte Klavier und lernte jüdische und deutsche Lieder von ihrer Familie. Sie besuchte eine öffentliche und eine jüdische Schule in Wien. Sie setzte in England ihre Ausbildung fort. Im Camp studierte sie Englisch und absolvierte eine Sekretärinnenausbil- dung. Inspiriert von den Auftritten der isländischen Sängerin Engel Lund entschied sie sich später eine musikalische Laufbahn einzuschlagen. Mit Büroarbeit finanzierte sie sich ab 1940 Klavier- und Gesangsunterricht, unter anderem bei F. Rauter und E. Heim. In den USA setzte sie ihr Gesangsstudium fort und nahm Schauspielunterricht bei L. Donath und Uta Hagen. Laufbahn: M. Sch. emigrierte 1938 über Strasbourg nach Großbritannien und war 1940/41 (1939) auf der Isle of Man als „enemy alien“ interniert. Sie spielte im Players Theatre in London und bei der BBC. Zusammen mit dem Chor von „Young Austria“ trat sie bei einem Young Austria-Konzert am 9. 6. 1943 in der Londoner Conway Hall auf. 1948 ging sie in die USA. Sie tourte als Sängerin und Schauspielerin durch die USA, trat in Kabaretts und Broadway-Bühnen auf, ab 1966 mit Alvin Epstein als Partner. Sie war unter anderem Ensemblemitglied des Guthrie Theatre in Minneapolis. Sch. unterrichtete ab 1971 an ver- schiedenen Einrichtungen, wie der Philadelphia Music Academy und am Mannes College in New York. Ab 1978 war sie aktives Mitglied des Aspen Music Festivals. Sie sang in einem Dutzend Sprachen, unter anderem jiddische Volkslieder und Weill/Brecht-Songs, die be- sonders zu ihrem großen Bekanntheitsgrad beitrugen. Ausz.: An der „Circle in the Square Theatre School“, wo sie unterrichtet hatte, wurde ein nach ihr benanntes Stipendium (das „Martha Schlamme Scholarship“) eingerichtet. Qu.: Judaica-Archiv/ÖNB. L.: Dokumentationsarchiv 1992, Röder/Strauss 1980–1983, Trapp/Mittenzwei 1999, Ulrich 2004, http://ljlehrman.artists-in-residence.com/, http://jwa.org/encyclopedia/ Schlangenhausen Emma; Malerin und Grafikerin Geb. Hall, Tirol, 9. 3. 1882 Gest. Großgmain, Sbg., 11. 3. 1947 Ausbildungen: 1900–05 Studium an der Wiener Kunstgewerbeschule bei A. Roller und 1903–05 bei Koloman Moser, in der Schweiz Schülerin von Cuno Amiet. Laufbahn: 1909–14 hielt sich E. Sch. gemeinsam mit Helene von Thaussig zu Studien- zwecken in Paris auf, danach in der Schweiz. 1908 und 1920 stellte sie auf Kunstschauen in Wien aus. In Salzburg war sie auch an den von dem Architekten Georg Schmidham-
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 3, P – Z
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
3, P – Z
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1238
Category
Lexika
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