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Österreichische Historiker - Lebensläufe und Karrieren 1900–1945, Volume 2
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Page - 622 - in Österreichische Historiker - Lebensläufe und Karrieren 1900–1945, Volume 2

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622 Helmut Maurer Hirsch und Julius von Schlosser fand am 5. Juli 1929 und damit noch vor der am 26. Juli in Freiburg abzulegenden mündlichen Doktorprüfung statt35. Heilig bestand erfolgreich und sah sich damit als außerordentliches Mitglied in den am 29. Oktober beginnenden 37. Institutskurs aufgenommen, nachdem er sich bereits am 18. Oktober an der Universi- tät Wien inskribiert hatte. Zu seinen Kurskollegen gehörten unter anderem Anton Julius Walter, Wilhelm Böhm, Taras von Borodajkewycz, Gebhard Rath und – wie Heilig aus Deutschland kommend – Johannes (Pater Ursmar OSB) Engelmann, Hans Götting und Ernst Rieger, die später auf ganz unterschiedliche Weise in Wissenschaft, aber auch in Politik Bekanntheit erlangen sollten. Aus dem vorausgehenden 36. Institutskurs von 1927–1929 lernte er überdies noch einen südbadischen Landsmann kennen, den aus Konstanz gebürtigen Paul Zinsmaier, der im Jahr 1930 bei Hirsch über „Die Urkunden Konrads IV.“ promovierte36. Zu Hirschs Doktoranden gehörte in etwa derselben Zeit noch ein anderer, aus Heiligs weiterer Hei- mat, nämlich aus Säckingen stammender junger Historiker, Fridolin Jehle37. Am Wiener Institut nahm Heilig an Lehrveranstaltungen von Hirsch, Dopsch, Otto Brunner, Lothar Groß und Ernst Klebel teil ; an der Wiener Universität hörte er darüber hinaus bei Hans Gerstinger (Klassische Philologie, Paläografie und Papyruskunde), Max Jellinek (Deutsche Sprache und Literatur), Alfred Kappelmacher (Klassische Philologie) und Karl Maria Swoboda (Kunstgeschichte)38. Nach diesen Studien, die die in Freiburg absolvierten noch um einiges erweiterten, konnte er sich am 14. November 1931 unter Vorlage der schriftlichen Hausarbeit mit dem Titel „Leopold von Wien, der Verfasser der Österreichischen Chronik von den 95 Herrschaften“ zur Institutsprüfung anmelden39. Auf Erzbischöfliche Kanzlei, Betreff : Hilfsarbeiter“, die mir Herr Archivdirektor Dr. Christoph Schmider freund- licherweise zugänglich machte. 35 Das Folgende nach IÖG, Archiv, Akten 37. Ausbildungskurs 1929–1931. Für Kopien danke ich Karel Hruza herzlich. Vgl. auch Balcar, Heilig (wie Anm. 2) 2, Abschnitt H 2 ; Leo Santifaller, Das Institut für ös- terreichische Geschichtsforschung. Festgabe zur Feier des zweihundertjährigen Bestandes des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (Veröff. des IÖG 11, Wien 1950) 147 ; Alphons Lhotsky, Geschichte des Instituts für österreichische Geschichtsforschung 1854–1954 (MIÖG Erg.-Bd. 17, Graz/Köln 1954) 377 ; Manfred Stoy, Das Österreichische Institut für Geschichtsforschung 1929–1945 (MIÖG Erg.-Bd. 50, 2007) 316–322 über den 37. Kurs, 320 über das außerordentliche Mitglied Nr. 426 Heilig. 36 Santifaller, Institut (wie Anm. 35) 146 ; Lhotsky, Geschichte des Instituts (wie Anm. 35) 375 ; Stoy, Institut (wie Anm. 35) 50f.; Heinrich Appelt, Paul Zinsmaier †, in : MIÖG 94 (1986) 554–555 ; Meinrad Schaab, Paul Zinsmaier, in ZGORh 135 (1987) 438–444. 37 Fridolin Jehle promovierte 1931 bei Hirsch mit einer Dissertation über „ Die Entwicklung der rechtlichen Beziehungen zwischen Stift und Stadt Säckingen“ (Druck : Säckingen 1933). Über Jehle vgl. Adelheid En- derle-Jehle, Dr. Fridolin Jehle. Leben und Werk, in : Frühe Kultur in Säckingen, hg. v. Walter Berschin (Sigmaringen 1991) 185–188. 38 Balcar, Heilig (wie Anm. 2) 2, Abschnitt H 2. 39 Siehe den Druck : Konrad Josef Heilig, Leopold Steinreuter von Wien, der Verfasser der sogenannten Öster-
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Österreichische Historiker Lebensläufe und Karrieren 1900–1945, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Österreichische Historiker
Subtitle
Lebensläufe und Karrieren 1900–1945
Volume
2
Author
Karel Hruza
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2012
Language
German
License
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-78764-8
Size
17.0 x 24.0 cm
Pages
678
Keywords
Lebensläufe, Werke und gesellschaftliches Wirken österreichischer Historikerinnen und Historiker, Geschichtsforschung
Category
Biographien
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