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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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234 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 55 Marianne Pirker aus Hamburg an Franz Pirker in London, 18. Oktober 1748 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker pr>e@s>entement@ à Londres. at the golden ball in Panton Street. >Franz Pirker:@ | Hamburg den \No/ 14. Den 18t>en@ >octo@bris. | Hamburg d>en@ 18:t>en@ >otto@bre 1748. allerliebster pirker. Heute empfange ich dein wehrtes vom 8:t>en@ du kanst dir einbild>en@ ob ich mich alterirt habe da ich dich schon völlig gesund glaubte, muß ich den gegentheil er- fahren, Gott gebe daß du dich bald änderst, und auf die reiß machest, dann es ist absolute nicht gut daß wir so geschieden sind, dann wann ich allein außspeise so mache ich gar keine gute ¿gur. ich bitte dich ja um alles von der welt tormentire doch die myladi nicht mehr noch de>n@ prinz>en@, dann es hilft doch nichts und wir werd>en@ sie zu feinden bekommen es thut mir leyd daß du so viel geschrieb>en@, dann zum Kopfwehe ist es nicht gut, mein Gott wann nur die lieb>en@ Eltern nicht leyd>en@ weg>en@ deiner Krankheit, doch hofe daß du wirst gelegenheit gefund>en@ hab>en@, ihn>en@ den wechsel zu übermach>en@ ohne daß du gezwung>en@ warst selbst außzugehen, lieber pirker wann du das billet um 50: oder: 60: lb verse- zen köntest biß der mylord zahlt aber in sichere Hände, so köntest du gleich ab- reiß>en@, und drüfst uns noch hier an, alleine sie zu>,@ daß wir doch wenig oder nichts an den billet verliehr>en@, dann in wahrheit wir stek>en@ zu hart in schulden, und müß>en@ auf alle Kreuzer sehen, vom Impres>ario@ habe ich in all>em@ noch 100 ducat>en@ zu hab>en@ wie ist es möglich daß ich kan außkomme>n@? gott wird uns helf>en@, mein Gott ich plage mich wie ein Hund mit den schreib>en@, mor- g>en@ soll ich nach wien resolvir>en@, alleine die Besoldung ist zu schlecht, dann es soll>en@ nur 400: ducat>en@ vor das ganze jahr seyn vor dich und mich, morg>en@ schreibe ich und will es auf 500 poussir>en@, wo nicht so werde d>en@ impres>ario@ persuadir>en@ daß er es in holland risquirt, dann es ist noch ungewiß. ich weiß daß dir der Borosini geschrib>en@ hat, alleine ich bitte dich hierinfalls dich völ- lig auf mich zu beruf>en@, ich hofe du siehst, daß ich keine narretheit>en@ sonder unser interesse in Kopf habe bild dir alßo ein, es sind alle woch>en@ 3: mahl opera, 2: mahl >S. 2@ schreibe ich an dich, hernach sind 2: posttäge nach wien und Ittalien, morg>en@ und übermorg>en@ suppire ich bey hießig sinticus, zu mittag und nachts muß ich zum eße>n@ geh>en@ so weit als von golden ball in den loicester plaz ¿eld, in somma die Zeit ist mir so zu kurz, meine schuldigkeit mit Myladi aw zu observir>en@, dann ich muß ihr franzisch schreib>en@, wozu ich ein>en@ 5 10 15 20 25 30
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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