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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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281Edition der Briefe 5 10 15 20 25 30 Brief ௘ Nr. 68 Franz Pirker aus London an Marianne Pirker in Kopenhagen, 5. November 1748 A Madame Madame Marianne Pirker Vertueuse de la Musique a lތOpera Italiene a Copenhagen No 23. 21. vom 5t>en@ N>o@v>em@bris >1@74>8@ London den 5t>en@ N>o@v>em@bris A>nno@ 1748. Herzallerliebste Marianna Samstags habe ich wertheste von dir vom 15. 18. und 25 >octo@bris auf einmahl er- halten, und gestern 1 vom 28t>en@. Mein lezteres hat hier contrair Winds halber bleiben müssen, und wird \dich/ nicht mehr in Hamburg angetroff>en@ hab>en@, welches mir sehr leid thut. Es war ein Glückwunsch zu deiner Reise. Gegen- wärtiges /: welches ich mit Gewalt mittelst des hiesig>en@ Gesandtens her schicken müssen, weil du mir nicht meldest, was für einer Adresse ich mich hinfür zu unsrer Correspondenz gebrauchen müsse :/ soll nun zu einen hoffentlichen glücklich>en@ Benvenuto>,@ statt medeie>,@ ein von Grund des Herzens gehendes Compli- ment ablegen, und wünschen daß dir alles hier auch Vergnügen, und zu unsern besten, \zu/ deiner Ehre und Freüde ablauffen möge. Deine 4 Schreiben zu be- antwort>en@ danke ich förderst auf das schönste für das gehabte grosse Beyleid vor meine Krankheit, und die Warheit zu bekennen ich habe dir sehr wenig von den recht>en@ Zustand derselb>en@ geschrieb>en@, weil sie in der That tödlich ware wann nicht der gute Brandenburger mich nach H>X@ g>eret@tet hätte. Es ist auch eine Gnad Gottes, daß mein Brief erst einen Dag nach der erst>en@ Opera gekommen. Ich habe es gar dissimulir>en@ wollen, allein du hättest mich dar- nach einer Nachlässigkeit beschuldiget, und meine zitternde Hand hätte mich gleichwohl in mein>en@ Brieffen verrathen und die unbeschreibliche Freüde, so ich unter deinen Incontro empfunden den ich mir aber allezeit eingebildet, kanst du dir unmöglich vorstellen, ich gratulire dir dennoch so aproportion darzu. Lieb wäre es mir >X@st, wenn ich die Arien soll en>X@ genauso >X@>,@ um welches ich zwar 2mahl gebett>en@>,@ die Affaire mit der Turcotti ¿chtet mich indem hart an. Ich hätte mit ihr selbst gesproch>en@ od>er@ sprech>en@, und die Sachen so gut als möglich vorstellen lassen. Sie wird unfehlbahr hier id e>st@ in Coppenh>agen@ bey Hof zu deinen Schaden von diesem reden, um diese Opera so z>u ver@hin- dern. basta, es mus des Heilands seyn so den Himmel hält. Es ist wohl gethan, daß du dich nach 5 Jahr>en@ wieder auf>X@test, mache dir einmahl recht courage, suche gleich bey Hofe dich zu introducir>en@, ich werde hier beym Baron Sol>en@thal auch renovir>en@. Gehe zum Obristhofmeister, erkundige nach der Recomendation, und komst du zum singen so nimm deinen >Mut@ zusamm>en@,
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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