Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Kunst und Kultur
Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Page - 310 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 310 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2

Image of the Page - 310 -

Image of the Page - 310 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2

Text of the Page - 310 -

310 Edition der Briefe 115 120 Monticelli den Process id e>st@ die 300 lb statt des x> Bene¿ce mit samt den Unkösten gewonnen. Man hat den Mylord greülich durchgelassen. Die Opera hat so so incontrirt: Sie hatt>en@ ein zimlich gutes Haus, es wurd>en@ Arien repetirt von Laschi, Duett von Pertici und Laschi, und von ein>em@ Mädl, aber nicht der Seiz. Diese hat zwar applaus gehabt aber nicht repetirt. Der Castrat gefällt auch zimlich, die Ballet \ist nur eines/ nicht extra. Es ist ihnen aber auch brav gep¿ffen word>en@. Das übelste ist daß unter allen Sänger und Dänzerinen die Rosina Frasi die schönste ist. Ein anders mahl mehrer, dann man kan nicht wissen, ob der applaus od>er@ der contrair part ¿ngiret \seye/. Adieu liebe mich ich bin bis in Tod dein getreüer Pirker>.@ VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2839, 1 Doppelblatt, 4 beschriebene Sei- ten eingeschränkte Lesbarkeit wegen durchdrückender Schrift auf S. 1/2, Beschä- digung durch Tintenfraß und Siegelöffnung. THEMENKOMMENTAR: Franz beschäftigt sich in diesem Brief mit den Karriereperspektiven Mariannes in Kopenhagen und denkt dabei wohl vor allem an die dänische Königin, die eigentliche Initiatorin des Gastspiels der Truppe. Deswegen soll Marianne zum Oberhofmeister Juel Kontakt aufnehmen, da eine Empfehlung durch den eng- lischen Residenten Titley versäumt wurde. Marianne soll ihre Verhandlungen mit Wien (Brief vom 18. Oktober 1748, 55) in Abwägung aller Optionen nicht ab- brechen, da die aufgrund des Erbfolgekriegs leeren Kassen in Holland wenig Spielraum für ein Engagement der Truppe Mingottis geben. Um sich in Stutt- gart für die durch Cuzzonis Abreise vakante Stelle im Gespräch zu halten, emp¿ehlt Franz, die Hilfe ihrer Eltern in Anspruch zu nehmen. Die üblichen Geldsorgen und Nachrichten vom Operngeschehen fehlen auch in diesem Schrei- ben nicht. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > Lezte Post ist es das erstemahl, daß ich dir nicht geschrieben:@ Der letzte Posttag war Freitag der 15. November 1748. > ich deinen von 8t>en@ huius erst einen Dag darauf empfangen:@ Marian- nes Brief vom 8. November 1748 (71) ist also am 16. November bei Franz ein- getroffen. > Mylord:@ Charles Sackville, Earl of Middlesex , Opernimpresario. > Monticelli:@ Angelo Maria Monticelli , Sänger (Kastrat). Er hatte den Earl of Middlesex verklagt (Brief vom 1. Oktober 1748, 36). > 300 lb:@ 300 Pfund (Währungen ). > Festen und Haydegger:@ John Festing (um 1700௘ ௘ –1772), Oboist, oder eher sein Bruder Michael Christian Festing (1705௘ –1752), der als Violinist viel-
back to the  book Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2"
Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Operisti als kulturelles Netzwerk