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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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361Edition der Briefe 5 10 15 20 25 30 Brief ௘ Nr. 87 Marianne Pirker aus Kopenhagen an Franz Pirker in London, 17. Dezember 1748 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker a London in Pall mall in Stone Cutter court near Carlton House >unbekannt:@ | Franco Amsterd>am@ | >Franz Pirker:@ | No 6 | Coppenh>agen@ 17:t>en@ decembre 1748. allerliebster pirker. mit letztem posttag \als d>em@ 14t>en@/ habe ich auf dein Schreib>en@ vom 3: dato nicht antwort>en@ können, weil>en@ es eben der tag war, wo ich die gna>de@ gehabt bey Hof zu singen zwey tage vorhero verlangt>en@ Ihro Majestet meine arien so ich sing>en@ wolte zu sehen, ich suchte demnach 10: auß welche ich schon vorhero außz>ie@hen ließe, und mischte auch eine Englische. De>n@ abend darauf wurde mir ein Buch gebracht, >m@it meldung, Ihro Majestet sehet>en@ gerne daß ich einige von den>en@ so darin war>en@ singte, ich nahme es an, aber o Himmel als ich vor den schlaf>en@ gehen solche studir>en@ wolte, fände ich sie alle Englisch, nun kanst du dir die confusion vorstell>en@, gedult, ich liefe morgens zur Madame Fabris und ließe mir solche ein wenig vorleßen, und abends sange ich sie schnur gerat weg, wie ich sie prononcirt weiß der Himmel, die Königin zeugte großes vergnüg>en@ hierüber, accompagnirte selbst, und machte mich noch andere fünf arien singen von ihr>en@ Büchern Ittalienische, so daß ich von mein>en@ nur eine sange, sagte auch 2: mal daß ich und die Masi ihr zum besten gefalle, beym weggeh>en@ sagte mir die obristhofmeisteri>n@ daß, ich wohl noch einmal würde beruf>en@ werden, weil>en@ Ihro: Majestät der König nicht hab>en@ dabey seyn können, nach einer geraum>en@ Zeit retirirte mann sich um d>en@ thee zu nehme>n@ allwo ich mitt>en@ unter denen dames saße, und thee dranke, dießes ist die wahr- heit daß ich in mein>em@ leb>en@ keine höÀichere dames gesehen, als die hießig>en@ Die Königin ist schön wie ein Engel, wann mann sie gerat ansieht so ist sie unßer gnädiger prinz von wallis, aber im schön>en@, weit nicht so große aug>en@, und die schönste Naaßen, schnee weiße Haare, und seine völlige vivasitet, nicht größer als er, und schlägt weit beßer als er geigt, ist um viel mägerer worden mithin sehr schön d>en@ neid so ich bey mei>nen@ compagnons gehabt kanst du dir vorstell>en@, obwohln sie alle Hofnung hab>en@ gehört zu werden jedoch ist es ihn>en@ nicht recht daß ich die erste bin, und nichts davon gesagt habe, die Dicke hat in Ittalien expresse eine cantate componir>en@ laßen auf den geburths- tag der Königin welcher morg>en@ ist, der ¿orillo hat die Music gemacht, es ist
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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