Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Kunst und Kultur
Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Page - 465 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 465 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2

Image of the Page - 465 -

Image of the Page - 465 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2

Text of the Page - 465 -

465Edition der Briefe 30 35 40 mir vor Brif, legt sie doch recht zu samm>en@ und nicht übergeschlagen noch das Bittschaft auf einer seite, dann ich zerreiße sie alle im aufmach>en@. NB: vergieß ja nicht daß der Jozzi auch unter den nahmen so ich dir geschikt schreibt aber NB NB NB: kein anderes Bittschaft als das seinige mit denen 3. ¿guren, sonst bricht er >X@ >a@uf. wir hatt>en@ Hofnung noch >S. 2@ in der fasten der Königin diejenig>en@ opern zu spiehlen, welche sie nicht gesehen, allein es geht nicht an, werden wir also nach ostern ein baar wochen hier bleib>en@, zu mein>em@ verdruß weg>en@ des stuttg>arter@ Hof, und damit mir der lange spizbub nicht vorkommt. um gottes will>en@ gedenk auf mittel daß du bezahlt wirst. adieu ich muß schlie- ßen, halte dich mit dein>em@ schlafgesellen wohl und nemmt ja nicht d>en@ 3:t>en@ zu euch, ich küße dich 1000 mal und ersterbe deine getreue marianna biß im todt adieu. VORLAGE: HStAS, Signatur A 202 Bü 2840, 1 Einzelblatt, 2 beschriebene Sei- ten Beschädigung durch Siegelöffnung und an den Faltkanten. THEMENKOMMENTAR: Wie schon im vorherigen Brief angedeutet, sah Marianne in Giuseppe Jozzis möglicher Aufnahme in das Kopenhagener Ensemble eine Gefahr für ihr eigenes Engagement, weil sie damit überÀüssig geworden wäre. Angesichts der noch nicht geklärten Lage hinsichtlich eines Stuttgarter Engagements wollte sie sich offen- bar alle Optionen offen halten. Das Spielverbot für die Fastenzeit betraf auch Christoph Willibald Glucks Serenata La contesa dei numi. EINZELSTELLENKOMMENTAR: > auf deinen letzten Brif:@ Brief vom 18. Februar 1749, 108. > phillip:@ Philipp, Diener der Pirkers (Dienstleister des Alltags ). > 6: ghinee:@ Guinea (Währungen ). > den Kerl hätte eine Quittung:@ Marianne hatte Philipp Geld ausgezahlt, das die Pirkers ihm noch aus Londoner Tagen schuldig waren, ihm bei dieser Ge- legenheit aber schon seine Mietschulden abgezogen, die Franz für ihn in London begleichen sollte. > der Àegel die Rosa costa aufgenomm>en@ hat:@ Der Kapellmeister Paolo Scalabrini hatte die Sängerin Rosa Costa nach Kopenhagen engagiert. > die oberhofmeisterin:@ Christiane Henriette von Schleinitz, verh. Juel . > der Königin:@ Louisa von Dänemark . > der spitzbub:@ Paolo Scalabrini , Kapellmeister. > der tarbes:@ Francesco Darbes , Geiger. > struppo buso:@ Notbehelf, Lückenbüßer. > lapis:@ Sante Lapis , Impresario. > wegen der arien:@ Marianne hatte per Brief vom 25. Oktober 1748 (60) um
back to the  book Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2"
Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die Operisti als kulturelles Netzwerk