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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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552 Edition der Briefe Brief ௘ Nr. 134 Marianne Pirker aus Kopenhagen an Franz Pirker in London, 22. April 1749 A Monsieur Monsieur Franoois Pirker a Londres at the 4. nations in Panton Street [unbekannt:] | Franco Amsterd[am] | [unbekannt:] | Amsterdam den 29. A[pril] 1749 P[e]r addresse van E[uer] Ed[len] D[ienst]W[illige] Dien[er] Cordes & Compa[gnie] | [Franz Pirker:] | No 25. NB Brieffe von Coppenhagen von A[nno] 1748 et [1]749. | Coppenh[agen] d[en] 22. april 1749. Herzliebster pirker. gestern bekome ich ein[en] deinig[en] Br[ief] von 8: dato, unter mein[em] Nahm[en], und heute ein[en] von 11.t[en] durch Herrn von Tei[bern] pp. in gestrig[en] ware des palma aria eingeschlossen, alleine er ist erst aufgemacht word[en], aber hier gewiß nicht[.] basta[,] ich hofe daß wir bald zusamm komm[en], dann meine interesse geht völlig zu grund, und wann du dort in schuld[en] stekst, so steke ich hier noch weit ärger, du weist daß der Im[presario] hier stark verlohr[en] hat, und nicht weiß wie er mit Ehr[en] die reiße thun wird, ich bin ihm schon 50: ducaten über meine gage schuldig, du bist ein narr mit dei[nen] stichel reden der Dankbahrkeit, ich suche des Jozzi reputation zu retten, und du wilst ihn auf einmal prejudicir[en], und wo kan mann etwas hernehm[en], wo nichts ist? in Ittalie[n] geh[en] aufs neue meine sach[en] verlohr[en], und ich soll absolute das künftige monath 25. ducat[en] schick[en]. Der papa will absolute geld hab[en]. Die ringe werden sonder Zweifel zu maynz auch verlohr[en] seyn. Die reiß muß ich von Hamb[urg] auß auch selbst mach[en], und du schläfst so ruhig mit des milords geld? ich kenne deine nachläßigkeit, es thut mir nicht leyd d[em] Jozzi zu helffen, ich wolte ihm mit meine[m] Blut dienen, alleine er solte an seine falschheit gedenk[en], dann er hat alle straffe von Gott verdiennt, dann das was er mir zu lezt gesagt hat, hätte er mir anfangs sag[en] soll[en], und nicht wart[en] soll[en], biß ich völlig närrisch ware, nun bin ichs nicht mehr, und wann ich ihn miracle mach[en] sehete, würde auch nicht ¿ngir[en], allei[n] du wilst es weg[en] der louisel. mit heutiger post, sauge ich mir und d[em] Impres[ario] das Blut auß denen adern um dir dießen Wechßel zu übermach[en], dießes ist auch das letzte, und kan dir mit kei[nem] Kreuzer mehr das leb[en] rett[en], wirst du bezahlt, so kome, wo ich seyn werde, wo nicht, so bleibe wo du bist, dann ich kan dir nicht helffen, auch wann ich eine Hure abgebe. von dieß[en] 30. lb giebe den Jozzi was du wilst, aber mache mir keine propos[ition] mehr, daß ihm Ming[otti] was schick[en] soll NB: NB: NB: erlaube ja nicht daß Jozzi d[em] Scal[abrini] antwortet, biß ich ihm 5 10 15 20 25
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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