Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
National-Enzyklopädie
Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Volume 1
Page - 726 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 726 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Volume 1

Image of the Page - 726 -

Image of the Page - 726 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Volume 1

Text of the Page - 726 -

7A) DobOkaer Gespanschaft. — Dobrowsky. in civit2Ul)U5 !-68i66Nt, 60I-UMHN6 iui-6, soro 7 N0H 1Nt6l633(; 0MN1UM nodileg in civitaubuz conzerventur 6t ^enes i-^ni 16^68 manu< t6N6anMi-. Zum Drucke bereit und geordnet hinterließ er: ! militia) V65titli 6t mori > i^a Zemprnnienziz u. a. M- Dobokaer Gespanschaft/ im Lande der Ungarn in Sieben- bürgen, zwischen der innern Szolnoker und der Klausenburger Gespan- schaft/ begreift 51geogr. Q. M. , und hat eine Bevölkerung von 66,900 Individuen. Ein Theil dieser Gespanschaft ist sehr gebirgig, nähmlich derjenige, welcher sich gegen die Bukowina hin erstreckt. Dennoch sind die Thaler mit weniger Ausnahme ziemlich fruchtbar, und in den unte- ren Theilen wird selbst Weinbau getrieben. Die D. G. ist in 2 soge- nannte Zirkel eingetheilt, deren jeder 4 Processe begreift. Dobromy l , galiz. Stadt im Sanoker Kreise, am Bache Wyrwa, zahlt 1,600 Einw., worunter 350 Juden. Sie hat einen großen viereckigen, ungepstasterten, äußerst unebenen Platz, der von lauter Iudenhäusern umgeben ist, und hält 2 starkbesuchte Mastochsen- Iahrmärkre, auf welchen die den Winter hindurch im Kreise zu mästen- den Ochsen aufgekauft werden. Dodrota, dalmat. Dorf im Kreise von Cat taro , mit l,400 Einwohnern, worunter die reichsten Schiffeigenthümer in ganz Dal- matien. Dobrowsky, Ios. , Abb<3 (eigentl. Daubrawsly; er selbst nannte sich Josef Daubrawsky ze Solnic) , Dr. der Philoso- phie, Mitglied der konigl. böhm. Gesellschaft der Wissenschaften u. m. a. wurde am 17. August 1753 zu Gyermet bey Raab in Ungarn ge- boren, wo sefil Vater Jacob Daubrawsky (ein geborner Böhme) Unterofficier in einem Dragoner-Regimente, sich eben aufhielt. Die Nahmensänderung entsprang aus dem fehlerhaften Eintrag in das Tauf- buch; Irrungen vorzubeugen mußte sich nach diesem gehalten werden. In den ersten Wochen seines Lebens kam.D. nach Böhmen, wo er auch als Knabe die deutschen Schulen besuchte, und hier wohl zuerst den Grund zur Erlernung der böhm. Sprache legte. Die 4 ersten lateinischen Classen absolvirre er in Deutschbrod bey den Augustinern, inKlattau unter den Jesuiten Poesie und Rhetorik, und Philosophie an der Uni- versität zu Prag. Ersuchte nun um die Aufnahme in den Orden der Jesuiten nach; als einem anerkannt talentvollen jungen Manne ward sie ihm bewilligt, und er trat 1772 in das Noviciat zu Brunn. Da aber schon das folgende Jahr die Gesellschaft aufgehoben wurde, ging er zur Fortsetzung der theologischen Studien nach Prag zurück, und verlegte sich hier vorzugsweise auf orientalische Sprachen. Der Umstand, dasi er 1776 als Lehrer der Mathematik und Philosophie in das gräfl. Mostitz'sche Haus tam, hatte wohl den bedeutendsten Einfluß auf seine spätere literarische Wirksamkeit. Er lernte hier die zwey hochverdienten
back to the  book Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe A-D, Volume 1"
Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe A-D, Volume 1
Title
Österreichische National-Enzyklopädie
Subtitle
Buchstabe A-D
Volume
1
Authors
Franz Gräffer
Johann Czikann
Publisher
H. Strauß
Location
Wien
Date
1835
Language
German
License
PD
Size
13.3 x 22.0 cm
Pages
788
Keywords
Nachschlagewerk, Biografien
Categories
Lexika National-Enzyklopädie
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Österreichische National-Enzyklopädie