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Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Volume 3
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Page - 662 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Volume 3

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662 Meyburg, Georg Ign. Freyh. v. — Mezöhegyes. und einen Sohn Gottfr ied, geb. den 25. Nov. 1738 zu Grätz, starb zuKlagenfurt den9. Iuly1797,als Schriftstellerin der Rheto- rik bekannt. Aus der nähmlichen Ehe ist auch die Freyinn Barbara v. M., geboren den 19. May 1740, nachmahlige Gemahlinn Maximi- lians v. Baumgarten, starb 1736, sie ist die Mutter zweyer tapfe- rer Generäle, nähmlich deS Max. v. Baumgarten, und des Freyherrn Ioh. v. Baumgarten. Franz Leopold, geb. den 15. Nov. 1746, ein Bruder der beyden Odigen, war anfangs bey der Gesandtschaft in Dresden, 1771 als Gesandtschaftssecretär in Neapel, und 1774 als k. k. Geschäftsträger in Kopenhagen, später durch 7 Jahre am chursächsischen Hofe, und endlich kaiserlicher Administrator zuIassy, wo er den 6. Oct. 1789 starb. Sein Sohn Johann Nepomuck, geb. den 7. Nov. 1730, durch dessenOheim, den berühmten Mathematiker, sorgfältigst erzogen, war Kreishauptmann zu Zolkiew in Ostgalizien, und ist jetzt Vicepräsident des k. k. General-Rechnungs-Directonums, Inhaber des silbernen Civil-Ehrenkreuzes. Meyburg, Georg Ign., Freyh. v., k. k. Rath und Professor der Mathematik zu Wien, war geboren zuGrätz am 24. Iuny 1735. Er trat in seiner Jugend in den Jesuiten-Orden, ward Doctor der Phi« losophie und Theologie an der Universität zu Wien, auch 1733 Decan der philosophischen Facultat. Durch die treue Verwaltung seines Lehr« amtes wahrend 25 Jahren, und durch sein mathematisches Lehrbuch, welches mehrmahls aufgelegt, und auch im Auslande mit großem Beyfalle aufgenommen wurde, gab er das Zeugniß von seinen ausgebreiteten Kenntnissen in seinem Fache. Seine Postcharte her k. k. Erblander, die zu Wien 1782, gestochen von I. E. Manns feld, auf 4 Regalbögen her« auskam; sein thätiger Antheil, den er an der Ausmessung von Ost« galizien (1772) hatte und die ganze Leitung des Mappirungsgeschäftes von Westgalizien, welches ihm 1796 anvertraut wurde, und das er bis auf Nebensachen fast ganz zu Stande gebracht, sind redende Beweise von seinen Verdiensten um die Geographie. Er starb zu Wien am 3. May 1793. Seine Werke sind: Elementa aritnmeticas vulgyris, Wien 1769. — Kleines selbstlehrendes Rechenbüchlein, eb. 1772. AuchAugsb. 1772. — H^lsnami pnvsica experimentalis Newtoniana, ex an- glico inlatinum versa. Wi'N 1769. —Institution es Matnematioas (auch unter dem Titel: Elementa matneseos, 8 Bde. eb. 1776 — 77, 1. Ausgabe; 5. Ausg. 7 Bde. eb. 1807—3; deutsch, eb. 796 ff. — Aerometrie und Hydraulik, eb. 1799. — Optik, Dioptrik und Katop- trik, eb. 1799. — Astronomie, eb. 1799. Mezö - Bereny, ungar. ansehnliches Dorf im Bekeser Comitate, mit 7,900 größrentheils evangel. Einwohnern, die sich meistens mit Weinbau, Viehzucht und Öhlbereitung beschäftigen, und einem evangel. Gymnasium. Mezöhcgyes, ungar. große cameral. Puszta, und kö'n. Militär- Haupt'Pferdegestüte im Csanader Comitat von Joseph II . 1733 an- gelegt. Der cowplette Stand desselben wurde auf 188 Beschäler, 6,000 junge Hengste und Füllen, 1,000 Hand- und 3,000 freye Stuten, 6,000 junge Stuten und Füllen, 496 Zug, und Reitpferde bestimmt.
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Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Volume 3
Title
Österreichische National-Enzyklopädie
Subtitle
Buchstabe I-M
Volume
3
Authors
Franz Gräffer
Johann Czikann
Publisher
H. Strauß
Location
Wien
Date
1835
Language
German
License
PD
Size
13.3 x 22.0 cm
Pages
768
Keywords
Nachschlagewerk, Biografien
Categories
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