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wapen und Titel, die regulirten kaiserlichen. 621
ten schwarzen Doppeladler, unten mit einem silbernen Querbalken und
einem umgekehrten schwarzen Anker (Triest); hierauf ist im blauen Felde
eine goldene gehendeZiege mit rothen Hörnern (Markgrafschaft Istrien);
und daneben ein von Gold- und blauer Farbe quer getheilter Schild mit
einem schwebenden silbernen Ankerkreuze zu sehen (Gradisca); der letzte
Schild dieser Reihe ist schragrecht^ geschnitten, welcher zur Rechten sechs«
fach von Silber- und rother Farbe schräglinks gestreift ist, und zur Lin-
ken einen gekrönten goldenen Luwen im blauen Felde enthält (gefinstete
Grafschaft Görz). Die beyden Schilde der untern Reihe, so wie die ein«
gepfropfte Spitze sind silberfarb, und enthalten zur Rechten 3 blaue
rechte Schrägebalken (Herzogthum Ragusa); in der Soitze einen ge«
harnischten Reiter mir der Lanz? (Herzogthum Zara), dann zur linken
einen rothen Lowev (Cattaro oder Osterr.-Al^anien). In das rechte mittlere
Hauptfeld sind einige noch auf Ungarn Bezug nehmende Länderwaoen
aufgenommen. Ei ist halb in die Länge und Quer/ dann unten nach der
Länge dreymahl getheilt. Oben zur Rechten ist im blauen Felde ein ge-
krönter doppelt geschwänzter rother Löwe, in der rechten Oderecke von
einem silbernen Monde, in der linken von einem silbernen Sterne beglei-
tet (Kumanien); zur Linken ragt im goldenen Felde am linken Schildes,
rande aus weißen natürlich gestalteten Wolken ein roth geharnischter Arm
hervor, einen blanken Säbel in der bloßen Faust schwingend (Bosnien
oder Rama); in der untern Reihe zur Rechten durchschneiden einen blauen
Schild 4 silberne rechte schmale Schrägebalken (Zwillingsstreifen), zwi«
schen deren 2 mittleren im rothen Felde ein silberner Wolf binan-
sprinqt (Bulgarien); daneben ist im rothen Felde ein natürlicher schwar-
zer Schweinskopf schrägrechts mit dem Rüssel aufwärts gewendet, dem
ein silberner Pfeil im Rachen steckt (Seroien) ; zur Linken sind im tl^uen
Felde 3 mir dem Buge aufwärts gerichtete silberne Hufeisen, Zwey
und Eines gestellt (Rascien). Das linke mittlere und letzte Hauptfeld
begreift dem bisherigen Herkommen gemäß die spanischen und lothringi-
schen Gedächrnißwapen. Dasselbe ist nach der Quere dreyfach, dannnach
der Länge oben zweyfach, in der Mitte und unren dreyfach getheilt.
Oben zur Rechten ist im silbernen Felde ein goldenes Krückentreuz an
seinen Enden von 4 gleichfalls goldenen Kreuzchen begleitet (Jerusa-
lem); zur Linken steht im rothen Fti'de ein goldenes Castell mir schwar-
zem Thore (Castilien); in der mittlern Reihe erscheint vorn im silbernen
Felde ein gekrönter rother Löwe mit ausgeschlagener goldener Zunge
(Leon); daneben vier rothe Pfähle im goldenen Felde (Arragonicn); zur
Linken halt im blauen Felde ein gekrönter silberner Löwe ein goldenes Kreuz
in der rechten Vorderpranke (Indien); in der untern Reihe ist der erste
Schild zur rechten von Gold- und Silberfarbe schräg gevienet; im obern
und untern Felde sind 4 rothe Pfähle, in dcn Seitcnfeldern, je ein
schwarzer, roth gewaffneter Adler zu sehen (beyde Sicilien); der ansto-
ßende schwarze Schild enthält ein silbernes Kreuz (Calabrien); und zu-
letzt ist ein blauer Schild mit goldenen Lilien besäet, deren oberste Reibe
von einem rothen Turmerkragen mit 5 Lätzen zum Tdeile bedeckr ist
(Anjou). Den Hauptschild zieren die Insignien der kaiserlich österrei-
chischen Orden, nähmlich: Das goldene Vließ, der militärische Marien-
Österreichische National-Enzyklopädie
Buchstabe W-Z, Volume 6
- Title
- Österreichische National-Enzyklopädie
- Subtitle
- Buchstabe W-Z
- Volume
- 6
- Authors
- Franz Gräffer
- Johann Czikann
- Publisher
- H. Strauß
- Location
- Wien
- Date
- 1835
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.3 x 22.0 cm
- Pages
- 668
- Keywords
- Nachschlagewerk, Biografien
- Categories
- Lexika National-Enzyklopädie