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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Tabelle 50 beinhaltet Daten zu dem Jahresdurchschnittsbestand bewilli- gungspflichtig beschäftigter Ausländer nach Berufen und Nationalität für ausgewählte Länder. Die Nationalität wird nach dem Einreisezeitpunkt ge- führt. Die Aufschlüsselung nach Berufen ist nur bedingt möglich, da für längere Zeit ausgestellte Berechtigungen auch unter der Kategorie „unbe- stimmt" oder „keine Angabe" zu finden sind oder aber die Berufsangabe nicht mehr aktuell ist. Trotzdem bietet diese Tabelle einen Überblick über die Größenordnung der Bewilligungen, die in Österreich ausgestellt wer- den. Anerkennung der Qualifikationen Abschließend soll nun noch dem Aspekt der Möglichkeit der Anerkennung von Qualifikationen Raum gegeben werden. In den einzelnen Ländern wer- den unterschiedliche Ausbildungswege beziehungsweise -möglichkeiten im Bereich der Gesundheitsberufe und im Speziellen für Pflegekräfte angebo- ten. [vgl. unter anderen Skar 2001, 24; Cain et al. 2002, 71; Hartmann et al. 2005; Hlavacka et al. 2004, 77; Kuszewski, Gericke 2005, 66; Rokosova, Hava 2005, 60; Str6zik 2006; Voncina et al. 2006, 73; An bord Altranais, May 2004] Die Anerkennung der Qualifikationen ist in Österreich in unter- schiedlicher Weise möglich. Es bestehen verschiedene Regelungen der Aner- kennung zwischen EU-Mitgliedstaaten und Nicht-EU-Mitgliedern. Innerhalb der Europäischen Union kommt das Prinzip der gegenseitigen An- erkennung der Qualifikationen 118 der Gesundheitsberufe zum Tragen. Hierbei werden verschiedene Richtlinien unterschieden, die die wesentlichen Kriterien für die Anerkennung beinhalten. Die „sectoral Directives" beziehen sich auf bestimmte Berufe, unter anderem auch auf „nurses responsible for general care" [Mossialos et al. 2002, 76]. Die Anerkennung der anderen Pflegekräf- te, die eine spezielle Ausbildung gemacht haben, wird im „general systems approach" geregelt. [vgl. Wallace 2001, 3f.] Diese Richtlinien setzen Mini- mumstandards in der Ausbildung fest, die es dann einer Pflegekraft erlaubt, innerhalb der Europäischen Union zu arbeiten. [vgl. Skar 2001, 30] Die Stan- dards richten sich vor allem nach der Länge der Ausbildung. [ vgl. Mossialos et al. 2002, 7 5] In Österreich wird die Anerkennung im Gesundheits- und 118 Weiterführende Literatur: Rita Baeten und Yves Jorens [2006] und Sallie Nicholas [2004]. 202
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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