Page - 206 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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reduziert werden konnte. [vgl. Bundesministerium für Gesundheit, Familie
und Jugend 2006, 12f.]
Tabelle 53: Dauer der Verfahren von der Antragstellung bis zur Genehmi-
gung (gesamt) von 2004 bis 2006
2004 2005 2006
bis 10 Tage 16 % 2% 34 %
bis 20 Tage 14 % 3% 7%
1 Monat 12 % 4% 8%
2 Monate 37% 18 % 17 %
3 Monate 12 % 25 % 11 %
über 3 Monate 9% 48 % 23 %
100 % 100 % 100 %
[Quellen: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen 2004; Bundesministerium für
Gesundheit und Frauen 2005; Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
2006]
Schlussfolgerung
In der Vergangenheit waren Migrationsströme vor allem durch politische
Konflikte geprägt, die meist zur unfreiwilligen Wanderung führten. Hierbei
war es vor allem der Krieg im ehemaligen Jugoslawien, der entscheidend
Einfluss nahm. Sowohl die ehemalige Tschechoslowakei als auch Polen er-
lebten in den 1990er Jahren starke politische Veränderungen. Seit der Er-
weiterung der Europäischen Union hat sich jedoch das Bild in Europa vor
allem für die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten verändert. Für die drei Länder
Polen, die Slowakei und die Tschechische Republik gelten seitdem neue ge-
setzliche Regelungen, die die Mobilität (derzeit teilweise) erleichtern. Hier
zählt vor allem die Anerkennung der Qualifikationen und nach Beendigung
der Übergangsfristen der freie Zugang zum Arbeitsmarkt.
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Pflegekräftemigration nach Österreich
Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien