Page - 210 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
Image of the Page - 210 -
Text of the Page - 210 -
6.2.3 Beschreibung des Datensatzes
Wie bereits unter 6.2.2 erwähnt, wurden 117 Alten- und Pflegeheime und
29 Krankenhäuser angeschrieben. Insgesamt wurden an diese 146 Einrich-
tungen 1057 Fragenbögen abgeschickt - 359 an Krankenhäuser und 708
an Alten- und Pflegeheime. Tabelle 54 zeigt eine genaue Aufschlüsselung
der Bundesländer, differenziert nach Alten- und Pflegeheimen und Kranken-
anstalten. Demnach waren die wichtigsten Zielgebiete der Aussendung bei
Alten- und Pflegeheimen Niederösterreich und Wien, bei Krankenanstalten
vor allem Wien.
Tabelle 54: Aussendung der Fragebögen - Verteilung
in Österreich
Alten-und Anteil an Krankenanstalten
Pflegeheime Fragebögen
Burgenland 2,4 % Burgenland
Kärnten 1,2 % Kärnten
Niederösterreich 42,9 % Niederösterreich
0 berösterreich 1,8 % 0 berösterreich
Salzburg 3,1 % Salzburg
Steiermark 9,0 % Steiermark
Tirol 6,1 % Tirol
Vorarlberg 0,8 % Vorarlberg
Wien 32,7 % Wien
Summe 100 % Summe
[Eigene Berechnungen] Anteil an
Fragebögen
-
-
10,9 %
11,1 %
1,9 %
2,8 %
3,9 %
0,6 %
68,8 %
100 %
Die Aussendung der Fragebögen erfolgte von Dezember 2007 bis März
2008. Insgesamt konnte ein Rücklauf von 299 Fragebögen verzeichnet wer-
den. Dies entspricht 28 % der ausgesendeten Fragebögen. Davon konnten
20 Fragebögen nicht verwendet werden. Sieben Fragebögen wurden von
Pflegekräften, die in Österreich ihre Ausbildung gemacht haben, ausgefüllt.
Diese waren nicht in die Zielgruppe inkludiert. Eine weitere Voraussetzung
war die Pflegeausbildung im Herkunftsland. Fünf Personen haben jedoch
eine andere Berufsausbildung, wie zum Beispiel Verkäuferin, Serviererin,
beziehungsweise einen Abschluss der AHS oder HTL in ihrem Heimatland
angegeben und können daher auch nicht in die Stichprobe aufgenommen
210
Pflegekräftemigration nach Österreich
Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien