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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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6.2.4 Ergebnisse der Befragung Was sind die wesentlichen Gründe und gibt es eine Struktur in den Grün- den für die Migration von Pflegekräften? Ausgehend von diesen Fragen, müssen verschiedene Aspekte bei der Analyse Beachtung finden - der Mig- rationstyp, der Migrationszeitpunkt und die jeweiligen Herkunftsländer. Auf Basis dieser Differenzierung werden unterschiedliche Analysen durch- geführt. Diese finden im Wesentlichen in drei Schritten statt.129 Am Beginn der Analyse steht die Darstellung des Datensatzes und seiner Besonder- heiten. Hierbei wird vor allem auf die einzelnen Herkunftsländer und die soziodemografischen Aspekte eingegangen. Dem folgt eine Untersuchung der Beweggründe. Hierbei bedient sich diese Arbeit zweier unterschiedli- cher methodischer Vorgehensweisen. Im ersten Schritt werden die Gründe für Migration auf deskriptiv-statistische Weise analysiert. So wird mithilfe der Berechnung des Mittelwertes, Medians und Modus eine erste Struktu- rierung der einzelnen Variablen vorgenommen. In einem weiteren Schritt wird schließlich mithilfe der Faktorenanalyse (siehe Kapitel 4.1.2) eine Reduktion der einzelnen Variablen auf Faktoren vorgenommen, wobei aus der Vielzahl von Variablen die wesentlichen, voneinander unabhän- gigen Einflussfaktoren ermittelt werden. Zusätzlich kann mithilfe dieser Methode die „Grundorientierung" der Gründe für Migration untersucht werden. 130 Diese können unter anderem ökonomischer, sozialer oder po- litischer Natur sein. Damit steht die „ Überprüfung der Dimensionalität komplexer Merkmale" [Fromm 2004, 233] im Vordergrund. [vgl. unter anderen Fromm 2004, 232ff.] Mit dieser Vorgehensweise wird das Bild der Gründe für Migration von Pflegekräften aus unterschiedlichen Pers- pektiven beleuchtet und im Detail festgehalten, wie wichtig der eine oder 129 Die folgende Analyse der soziodemografischen Daten basiert stets auf gültigen Fäl- len. fehlende Angaben für diese Analyse werden in der Folge nicht detailliert er- wähnt, wenn diese die Marke von 5 % nicht übersteigen. Die Prozentsätze wurden auf ganze Zahlen gerundet. Von der Darstellung der fehlenden Angaben bei der Analyse der Gründe für Migration wird abgesehen. Im Gegensatz zum Fragenbogen wo 1 mit sehr wichtig und 5 mit unwichtig/trifft nicht zu festgelegt wurden, wird in der folgenden Analyse diese Reihung umgedreht, sodass 5 sehr wichtig und 1 unwichtig/trifft nicht zu bedeuten. Im Folgenden wird von einer detaillierten Aufzählung der einzelnen Variablen ab- gesehen. Um die Übersicht zu wahren, konzentriert sich die Analyse auf die eher wichtigen und sehr wichtigen Gründe für Migration. 130 Dieser methodische Ansatz findet sich auch bei Elisabeth Fritz [2004]. 214
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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