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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Mithilfe der Faktorenanalyse wurde auch hier eine Reduktion der Variab- len vorgenommen. Durch die Analyse wurden fünf Faktoren extrahiert, die 70,02 % der Varianz erklären. Vier Variablen134 mussten aufgrund der Prüfgröße „measure o( sampling adequacy" [vgl. Backhaus et al. 2006, 276] unter dem Kaiser-Meyer-Olkin-Kriterium ausgeschlossen werden, da sie Werte unter 0,5 annahmen. Drei Variablen luden auf keinen Faktor. Hierzu zählt „Möglichkeit, in einem Alten-/Pflegeheim in Österreich zu ar- beiten", ,,Diskriminierung in der Heimat" und „Möglichkeit, eine Fremd- sprache zu lernen". Letzterer ist, wie bereits zuvor erwähnt, ein wichtiger Grund für Migration. Das Ergebnis der Analyse zeigt auch hier auf, dass die politische Situation ein wesentlicher Grund für die Migration darstell- te. Das soziale Netzwerk hingegen spielt eine relativ geringere Rolle (siehe Tabelle 60). Tabelle 60: Mittelwerte der Faktoren (permanente Migration vor den historischen Brüchen) Faktoren Mittelwert Faktor 4: Politische Situation 3,740 Faktor 3: Positives Arbeitsumfeld 2,930 Faktor 1: Berufliche und finanzielle Perspektiven 2,805 Faktor 5: Chancen für die Familieu5 2,415 Faktor 2: Soziales Netzwerk 2,166 [Eigene Berechnungen, siehe auch Tabelle 79 im Anhang]136 Der Datensatz, der sich mit der Migration nach den historischen Brüchen auseinandersetzt, beinhaltet 88 Fragebögen. Diese wurden von Pflegekräften aus Polen (30 Fragebögen), der Tschechischen Republik (zehn Fragebögen), 134 Die vier Variablen sind: "Verfolgung im Heimatland", "(Ehe-)Partnerln lebte bereits in Österreich", "Andere Familienangehörige [außer (Ehe-)Partnerln] lebten in Öster- reich" und "In Österreich lebten bereits viele Leute aus meiner Heimat". 135 Auf diesen Faktor ladet auch die Variable "Diskriminierung in der Heimat". Jedoch nimmt die Faktorladung nur den Wert 0,512 ein und wird daher nicht in die Inter- pretation aufgenommen. 136 Extraktionsmethode: Hauptkomponentenanalyse; Rotationsmethode: Varimax (9 Iterationen), Kaiser-Normalisierung (Eigenwert > 1) und paarweiser Fallaus- schluss; Maß der Stichprobeneignung nach Kaiser-Meyer-Olkin: 0,823. 221
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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