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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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Page - 226 - in Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse

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Durch die Faktorenanalyse (siehe Tabelle 64) konnte eine Reduktion auf sieben Faktoren vorgenommen werden. Es wurden 68,57 % der Varianz erklärt. Die Variable „Andere Familienangehörige [außer (Ehe-)Partnerln] lebten in Österreich" lud jedoch auf keinen Faktor. Auf einen Faktor lud nur die Variable „Diskriminierung in der Heimat". Zusätzlich wurde aus der Analyse die Variable „Möglichkeit, in einem Alten- und Pflegeheim in Österreich zu arbeiten", aufgrund der zu vielen fehlenden Angaben ausge- schlossen. Die untergeordnete Rolle der politischen Situation und die Be- deutung der beruflichen und finanziellen Perspektiven zeigen sich auch in dieser Analyse. Die folgende Analyse für die permanente Migration wird sich mit den Grün- den für Migration von Pflegekräften aus den südosteuropäischen Ländern auseinandersetzen. In diese Analyse gehen 77 Fragebögen ein. 53 Fragebö- gen wurden von Pflegekräften aus Bosnien und Herzegowina, 17 Fragebö- gen von Pflegekräften aus Kroatien und weitere sieben Fragebögen von Pfle- gekräften aus Serbien ausgefüllt. Serbien wurde aufgrund des zu geringen Rücklaufs der beiden anderen Länder in diese Analyse mit aufgenommen. In allen anderen Berechnungen sind diese Fragebögen nicht beinhaltet. Die Mittelwerte der einzelnen Variablen zeigen ein deutliches Bild. Migration aus südosteuropäischen Ländern kann vor allem mit der politischen Situation in den einzelnen Ländern begründet werden. Die Entscheidung, welches Land schließlich gewählt wurde, war stark geprägt von der Möglichkeit, eine Ar- beitserlaubnis zu bekommen und den Lebensstandard zu verbessern. Tabelle 65: Die sechs wichtigsten Gründe permanent migrierender Pflege- kräfte aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien laut Mittelwert Gründe für Migration Mittelwert Median Modus Persönliche und politische Sicherheit in Österreich 4,43 5 5 Politische Instabilität im Heimatland [z. B. Krieg] 4,28 5 5 Möglichkeit, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen 3,64 5 5 Besserer Lebensstandard in Österreich 3,62 4 5 Möglichkeit, eine Fremdsprache zu lernen 3,49 4 5 funktionierendes Gesundheitssystem in Österreich 3,43 4 5 [Eigene Berechnungen, siehe auch Tabelle 84 im Anhang) 226
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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