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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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6.3.2 Ergebnisse der Befragung Der Fokus dieses Abschnitts liegt auf der Analyse der Gründe für Migra- tion von Pflegekräften, die zukünftige Wanderung beeinflussen könnten. Als Grundlage dieser Ergebnisse dienen 168 Fragebögen (siehe Kapitel 6.3.1), die von Pflegekräften aus der Slowakei beantwortet wurden. Die Daten- grundlage der Analyse liefern Angaben zur Person und zum Arbeitsplatz, Migrationsgedanken und möglichen Einflussfaktoren. 155 Am Beginn steht die Darstellung des Datensatzes. Hierbei werden die einzelnen Aspekte deskriptiv-statistisch ausgewertet. Den Kern der Analyse bildet die Aus- wertung der Gründe für Migration. Im Mittelpunkt der diskreten Entschei- dungsexperimente steht die Erhebung von stated preferences und damit die Prognose des Wahlverhaltens von Individuen zwischen Alternativen. [vgl. Gerard et al. 2008, 4] Berücksichtigung finden somit im Modell die Eigen- schaften der Alternativen, die sich in den einzelnen Attributen und deren Ausprägungen zeigen. [vgl. Gönsch et al. 2008, 356] Dabei entscheiden sich die Individuen für jene Alternativen, die den höchsten Nutzen stiften. Damit erlaubt diese Methode „an estimation of the relative support that respon- dents show for the various competing alternatives" [Gerard et al. 2008, 4] und die Ermittlung der individuellen Auswahlwahrscheinlichkeit. [vgl. Gönsch et al. 2008, 356] Im Folgenden werden nun die Ergebnisse der Be- fragung der Pflegekräfte in der Slowakei im Detail dargestellt. Analyse des Datensatzes Der Fragebogen beinhaltet in den ersten Teilen Fragen zur Person, zur Aus- bildung und zur derzeitigen Situation am Arbeitsplatz. 98 % der Frage- bögen wurden von Frauen ausgefüllt. Damit wird das bisherige Bild der Geschlechterverteilung in diesem Beruf bestätigt. 37 % der Pflegekräfte sind ledig, weitere 43 % sind verheiratet und weitere 10 % gaben an, geschie- den zu sein. Nur 10 % von ihnen leben in einem Singlehaushalt, weitere 20 % in einem Zweipersonenhaushalt. Damit lebt der überwiegende Teil in einem Haushalt mit mehr als zwei Personen. Zusätzlich gaben 52 % der 155 Die folgende Analyse der soziodemografischen Daten basiert stets auf gültigen Fäl- len. fehlende Angaben zu dieser Analyse werden in der Folge nicht detailliert er- wähnt, wenn diese die Marke von 5 % nicht übersteigen. Die Prozentsätze wurden auf ganze Zahlen gerundet. Von der Darstellung der fehlenden Angaben bei der Analyse der Gründe für Migration wird abgesehen. 238
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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