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Robotik in der Gesundheitsversorgung: Hoffnungen, Befürchtungen …
sie mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und einen Verbleib in der eigenen Woh-
nung erlaubt. Vor allem die Assistenz bei der Ausführung von Aktivitäten des täglichen
Lebens wie Waschen, An- und Ausziehen, Essen zubereiten, Gegenstände heben, trans-
portieren oder vom Boden aufheben, Reinigungsarbeiten im Haushalt wird gewünscht,
wenn dadurch Abhängigkeit reduziert werden kann. Angehörige erhoffen sich eine
Erleichterung der Versorgung, Unterstützung bei der Kommunikation und Organisation
des Alltags.
Erwartet werden einwandfreies, wartungsarmes Funktionieren, Praktikabilität und ein
ansprechendes Aussehen der Geräte. Zentral ist die Wahrung der Privatsphäre (Tiwari
2010).
Für die Telepräsenzrobotik und Drohnen wurden in der Fokusgruppe fantasie-
volle Einsatzmöglichkeiten entwickelt, z. B. ein Besuch im Museum, Theater oder Kino,
ein Flug über das Wohnquartier oder die Teilhabe an Festen und Besuch bei Freunden.
Von Angehörigen nachgefragt werden vor allem Monitoringsysteme, die das Sicher-
heitsgefühl verbessern und damit Ängste reduzieren wie z. B. durch Alarmierung und
Erinnerung (Faucounau et al. 2009). Aber auch der Aspekt einer intensiveren Kommunika-
tion und sozialen Interaktion durch Telepräsenzrobotik wird begrüßt, um der Vereinsamung
Abb. 13.3 ReWalker.
(Quelle: ReWalk Robotics)
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