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tragen mußten. Auf "erzbischöflicher Seite mußten
es einige Vasallen des Erzstiftes thun. Der Kaiser
ließ es aber aus Rücksicht fürdenKirchcnfürstcn nicht
zur Ausführung kommen.
Gottfrieds Sohn/Graf Johann I., war
Stifter der Linie zu Starkenbnrg im Jahre
1442, genannt die Hintere Grafschaft Spanhcim.
Dessen Bruder Heinrich crheirathete dio Herr-
schaft Heinsberg, und ward der Stammvater
des dritten Heinsb er gischcn Zweiges. Der dritte
BruderS in:on II. stiftete endlich die Linie Span-
heim - K r e u tz n a
ch , oder die vordere Graf-
schaft. Des ersten obiger drep Brüder ältester Sohn,
Got t f r ied, ist der Stammvater des noch blühen-
den Hauses der Fürsten zu Sapn. Die Heinsbergi-
sche mannliche Linie starb i443-aus. I ohan na
v o°n Heinsberg brachte ihre Herrschaft in das
Haus Nassau und von diesem kam sie an Iülich und
Berg. DaHer die Verwandtschaft der Spanheimcr
mit dem Hause Brandenburg.
Die Kreutznacher Grafen theilten sich bald
in jwey Zweige; der eine nannte sich Graf Spam
heim zu Castelaun (Simon III.), Verändere
zu.K,eutznach (Johann II.). Da dieser ohne
rechtmäßige Erben starb, so bekam der Castelläu-
nifche Graf W a l r a m die ganze vordere
Grafschaft Spanhe im zusammen. Durch
dessen Enkelmn Elisabeth starb diese Linie aus.
Ruinen
oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen, Volume 1
- Title
- Ruinen
- Subtitle
- oder Taschenbuch zur Geschichte verfallener Ritterburgen und Schlösser nebst ihren Sagen, Legenden und Mährchen
- Volume
- 1
- Author
- Gerhard Dützele von Coeckelberghe
- Publisher
- Lechner, Univ.-Buchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1834
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 8.82 x 14.39 cm
- Pages
- 202
- Keywords
- Sagen, Legenden, Märchen
- Categories
- Geschichte Vor 1918