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drohte ein ausgefeilter Kanon an Strafen7. Die letzte Konsequenz, der dauernde Verlust
der Pfründe, wurde hingegen nicht explizit erwähnt. Fühlte sich allerdings eine Person
ungerecht behandelt, hatte sie zumindest auf dem Papier das Recht, sich an die Hofkom-
mission in Graz zu wenden, um von dort Hilfe zu erbitten bzw. Revision zu erlangen. Wie
auch bei anderen Spitalordnungen üblich, sollte sie vier Mal jährlich verlesen und für die
Lesefähigen zusätzlich auf einer Tafel ausgehängt werden.
7 Ders., Hund 190f.; Watzka, Arme, Kranke, Verrückte 112–114; Hlaváčková, Spitalwesen 391f.
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 1
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 1
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 432
- Category
- Medizin