Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Page - 523 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 523 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Image of the Page - 523 -

Image of the Page - 523 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Text of the Page - 523 -

II.3 Vorarlberg: Feldkirch – Bürgerspital (Edition Nr. 19–20) 523 Külbe den lateinischen schuellern Ain stuckh keren broth, 1 suppen und 1 stückhlein flaisch. Wächter inßgemain Daß guete jahr 1 laib broth, ain quart wein. Statt-knechten an der Kilbe Jedem 2 masß wein, 1 laib broth. Nachbauren khinder An der Külbi suppen, flaisch oder nit. Sternen Alzeit 2 fl. [/] Underpau- und werchma(ister) an der Kilbe Jedem 2 maß wein, 1 laib broth. Todtengröber Alle mahla zwey laib. Wächtern an der Kilbe Jedem 1 masß wein, ain laib broth. Und ist hierauf eingangs ernenter herren stattamen und rats ganz ernstlich gesezter bevelch, will und mainung, das khain pfründer, wehr der seye, weib oder mann, nichts von dem tisch tragenb, sondern alles, alß obstehet, eß were an wein, speißen von flaisch, kückhlin, broth, wie daß genent werden möchte, ligen und nichts davon hinweg geben und allein zue ihrer noturfft genüessen und brauchen, auch das yberenzig auf dem tisch ligen lassen, welches die keller oder kellerin oder beschliesßerin zue des spitals nuzen anwenden und verbrauchen solle, wie dann khainem keller, kellerin oder beschliesßerin nicht zuegelassen, daß geringste zuevertragen, als bey vermeidung der spital pfrundt und verliehrung deß dienst allermassen erstgerüerte kellerin oder beschliesserin kain gewalt noch macht haben, ainichen caplanen, schuelmaister, provisori als jemandts anderen ichtwas auß dem spital zue geben, sondern allein diser vorgeschribenen ordnung nachgeleben sollen. Und zum fahl, ain pfrüender oder pfrüenderin [/] daß wenigste wider diese ordnung und sazung thuen oder handlen solten, daß ain keller oder beschliesserin verbunden sein solle, ainen pfleger solches anzuzaigen, welcher dann ferner gebür vorzuenemmen wissen, auch nach dem verbrechen die erkhantnus ainem ehrsamben rath yberlassen würdet, gestalten auch ehrngedachtem ainen ehrsamben rath diese ordnung zumünderen oder zuemehren bevorstehet etc. Ultro renovirt und conformirt in pleno senatu die 7timo Junj anno 1680. a Folgt 2, getilgt. b -a- über der Zeile nachgetragen.
back to the  book Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform