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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 548 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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548 III.2 Tirol: Hall/Tirol – Bürgerspital (Edition Nr. 22–26) Auf diese art wäre im ganzen ohne rucksicht auf das, was jetzt bestehet, die ausarbeitung zu machen und mir so gründlich als wohlüberlegt vorzulegen. Die errichtung eines arbeithauses und eines [/] spitals, so ganz allein zur heilung der venerischen krankheiten gewidmet wäre, gehört blos unter die polizeyanstalten und diese können mit den fundationseinkünften in keiner vermengung stehen, nur müßte in der austheilung auf beybehaltung des loci physici für diese zwei gegenstände der bedacht genommen werden, auf ihre unterhaltung aber gar keiner von seiten dieser milden stiftungskommißion. Nr. 26 Speiseordnung des Bürgerspitals in Hall/Tirol. 1785 [1787] Archiv: TLA, Jüngeres Gubernium 1787, weltliche milde Stiftung Zl. 2929/130 (der Speise- plan ist in Spaltenform angelegt, linke Spalte Oberpfründner, rechte Spalte Unterpfründner, Latus meist nach den jeweiligen Mittags- und Nachtmahlzeiten) Druck: MoSer, Hall 634–638. Rückvermerk: 1787. Entwurf, was die beym stadtspittal zu Hall befind(lich)en pfründner nach dem 3 jährigen mittel an kost und kleidung genossen und wie hoch diese per kopf aufzurechnen gewesen. No. 1. Specification, in was die verpflegung deren im stadtspital allda zu Hall eingepfriendten personen bestehe und wie hoch derzeit, id est 1785, diese auf das jahr zu stehen kommen als Am Sonntag Oberpfriendtner: Mittags: fleischbrodsuppe 1 xr., voressen, eingemachte kuttelflecke auf 1 person ungefähr ½ lb. 2 xr., rindfleisch à 1 ringes pfundt oder ¾ lb. 4½ xr., zettelkraut ½ xr.; [Latus:] 8 xr.; Nachts: prätl, ungefähr 1 lb. 4 xr., ruebenkraut ½ xr., gersten 1 xr.; [Latus:] 5½ xr. Unterpfriendner: Mittags: fleischsuppe an die knödel ohne brod ½ xr., knödel, wie die ehehalten von geselchtem fleisch und gerstenmehl, auch roggenbrod 2 xr., zettelkraut ½ xr.; [Latus:] 3 xr; Nachts: ruebenkraut ½ xr., gersten 1 xr.; [Latus:] 1½ xr. Montag Oberpfriendner: Mittags: wie oben am Sonntage 8 xr., rindfleisch 4½ xr., rübeskraut ½ xr., gersten 1 xr.; [Latus:] 14 xr. Unterpfriendner: Mittags: wie vor am Sonntag 3 xr.; Nachts: auch wie oben 1½ xr.; [Latus:] 4½ xr. [/] Erchtag Oberpfriendner: Mittags: fleischbrodsuppe 1 xr., rindfleisch 4½ xr., zettelkraut ½ xr., gersten 1 xr.; [Latus:] 7 xr.; Nachts: speckknödl von waizenmehl und semelbrod, auch förmilch, wenn die kühe zu haus, und speck 3 xr., rübeskraut ½ xr., gersten 1 xr.; [Latus:] 4½ xr.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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