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564 IV.2 Salzburg: Mühldorf/Inn – Bürgerspital und Bruderhaus (Edition Nr. 28–30)
[5.] Fünftens: Ist das haus im winter um 7 uhr und im sommer um 9 uhr zu sperren,
der schlüssel vom hausmeister aufzubewahren und vor der frühemeß dasselbe wieder zu
oefnen.
[6.] Sechstens: Ist die sammlung mit der vom verwalter geschlossenen bichsen sichern
und fähigen personen anzuvertrauen. An jeden orte, wo sie hinkommen, solle um das
heilige allmosen gebethen und fleißig gedanket werden. Der sammler solle jederzeit eine
anständige höflichkeit beobachten und zu end die bichse ohnverweilt zur verwaltung
bringen.
[7.] Siebentens: Besteht der dermallige unterhalt, welcher den einverleibten kann
zugetheilt werden:
a. In der zinsfreyen wohnung.
b. Beheitzung der komunstube mit beyleifich zwainzig klafter holz, welches vom
hausmeister kleinweis vorzugeben ist. [/] Abb. 75: Mühldorf am Inn;
Bürgerspital und Spitalstadel
(Spitalgasse 9; 1719) in der
zweiten Hälfte des 19. Jahr-
hunderts (Quelle: StA Mühl-
dorf, historisches Foto).
Abb. 76: Mühldorf am Inn;
Bürgerspital vom Kirchturm
aufgenommen; zweite Hälfte
des 19. Jahrhunderts (Quelle:
StA Mühldorf, historisches
Foto).
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin