Page - 612 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Image of the Page - 612 -
Text of the Page - 612 -
612 V.2 Kärnten: Klagenfurt – Bürgerspital und Armenhaus (Edition Nr. 41–46)
deroselben zum lohn 10 fl. unnd zum leykauff 30 xr.
Dem mösner für seinen lohn 10 fl.
Vor den leykauff 30 xr.
Dem thorwärtl für seinen lohn 4 fl.
Vor den leykauff 15 xr.
Dem s(alva) v(enia) khuehalter vor seinen lohn 3 fl. 15 xr.
Vor den leykauff 24 xr.
[/] Der köchin vor dem lohn 12 fl.
Vor dem leykauff 51 xr.
Der kuchldiern vor dem lohn 8 fl.
Vor den leykauf 30 xr.
Denen 2 s(alva) v(enia) khuediernen jeder vor den lohn 6 fl. 12 fl.
Vor den leykhauff jeder 24 xr. 48 xr.
Der kranckhenwartherin für ihren lohn 6 fl. 24 xr.
Der s(alva) v(enia) schwein diern vor den lohn 6 fl.
Vor den leykauff 24 xr.
der s(alva) v(enia) schweinhalterin uber die klaidung und cost zum leykhauff 14 xr.
[/] In der driten rubrique deren außgaaben solle ein zeitlicher spitlmaister verrechnen
seine außlaagen an gebey unnd bösserung, auch was selber an die handwerchs leüth
bezallet, doch sogestaltig, das selber umb des erstern willen ohne vorwissen der
oberspitlverwaltung an gebey sachen ausser deren kleinigkheiten unnd höchsten
nothwendigkheit nicht das mindeste vorkheren unnd demnach respectu des anderen von
denen bezalten handwerchs außlaagen jenseiths die gehörige außzigl beylegen solle.
In der vierten rubrique hat ein zeitlicher spitlmaister jenes per außgaab zu bringen, was
selber umb erkhaufftes nothwendiges [/] spitall traüdt außgegeben, doch sogestaltig, das
er anbey den tag, wan ers erkhaufft unnd den nammen von weme unnd wie theuer selber
es erkhaufft, ansezen solle.
In der fünfften rubrique sollen angesezt werden die außgaaben, welche ein spitlmaister
umb das erkhauffte s(alva) v(enia) vich, fleisch, spökh, schmalz, salz, inslet, laden,
leinwath, zwilch unnd dergleichen außgelegt, doch sogestaltig, das künfftigkhin vor
das in spitall zue nothwendigkheit auß der fleischpankch nembende fleisch von den
fleischhakher die außzigl auf den wochentlichen aufgang sollen eingericht unnd sodan der
raittung beygelegt werden, nicht minder das ein zeitlicher spitlmaister [/] in erkhauffung
deren anderen obbenambsten nothwendigkheiten unnd besonders von grösseren unnd
erhäblichern sachen in allwegen dem spital zuegebnen solle wissen lassen unnd solches
mit dessen vorwissen vorkhern solle.
In der sechsten rubrique sollen die außgaaben vor die spitall kürchen angesezt werden,
doch daß auch von denen etwo ervolgten grösßern außlaagen die gehörige beylagen in der
rechnung beygelegt werden solle.
[38.] Spendten
In der sibenten rubrique deren außgaaben hat ein zeitlicher [/] spitlmaister zu berechnen
unnd sein in ansaz zu bringen die außgaaben auf die stüfftungen unnd spenten, was
hieran sowoll an wein, pier, fleisch, broth, allmossen unnd was nach alter gewohheit
denen pfrientner an statt der klaidung in paaren gelt geraichet würdt, nun den
spendt aufgang an fleisch betreffend soll ein zeitlicher spitlmaister, wan es von aignen
back to the
book Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2"
Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin