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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 616 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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616 V.2 Kärnten: Klagenfurt – Bürgerspital und Armenhaus (Edition Nr. 41–46) [57.] An hörbst markht Sontag alß den 14ten September Solle gleichfahls nach alter gewonheit denen pfrientnern geraicht werden jeden ain halb pfundt brätl fleisch und ain trenten, denen mayrleüthen unnd pfrientnern aber zusamben ain kueffen pier. [/] [58.] An tag s(anct) Mathei alß den 21ten September von der mordäxischen stüfftung Solle nach alter gewonheit auch fehrnerhin denen pfrientnern abgeraicht werden, jeden deroselben ain halb pfundt prätl fleisch unnd ain trenten unnd dan denen pfrientnern unnd mayrleüthen zusamben ain kueffen pier. [59.] Den 22ten September alß von des ehrwürdigen herrn Johann Sibiz gewesten spitall beneficiatens stüfftung Hat ein zeitlicher spitlmaister volgendtes zu bevolgen und per außgaab zu bringen: Alß vor wochentlich lessende [/] zway heillige mösßen unnd haltung zwayer jahrtäg sambt zwaymahliger lauth pettung des officii defunctorum dem geistlichen herrn beneficiaten in spitall zu bezallen gegen schein 54 fl. 30 xr. Fehrner an berierten tag denen armmen in spitall außzuthaillen 4 fl. Dem mößner vor seine bemüheung zu geben 1 fl. 30 xr. Unnd dan für sein spitlmaisters obsicht per außgaab zu bringen jährlich 5 fl. [60.] Den 10ten October von des herrn Bärtlmee Kruzingers, gewesten stattpfaarrer alda, gemachten stiefftung Hat ein zeitlicher spitlmaister [/] uber vorkherende klaüdung zwölff armmen männern, welche aber keine spitaller sein miessen, und darzue er dreyssig ellen laden (acht spänige masß) unnd 57 ellen rupfene leinwath (5 spänige masß) zu erkhauffen unnd solches in die material rechnung, wie oben zu ersehen, zu bringen hat, annoch volgendtes zu bewerkhen unnd in paarn gelt zu bezallen unnd zu berechnen. Alß an berierten tag, den 10ten October, solle denen pfrientnern und mayrleüthen jeden ain pfundt rintfleisch, auch jeden 2 trenten unnd selben zu samben ain kueffen pier geraicht werden. [/] Dan hat ein zeitlicher spitlmaister von solcher stüfftung zu bezallen gegen schein an einen zeitlichen herrn statt pfarrer vor haltung der jahrtags in summa 14 fl. 24 xr. Vor machung der 12 klaüder 6 fl. Vor die hafftl 12 xr. Vor 12 hiet deren armmen 6 fl. Vor 12 huet schnier 30 xr. Vor 12 par schuech 6 fl. Vor zwaymahliges opffer deren 12 armmen 24 xr. Vor ihr fruhemahl jeden 6 xr. (summa) 1 fl. 12 xr. Denen ordinari armmen hat selber bey der pfarrkürchen auszuthaillen 15 fl. Vor seine bemüheung diser stüfftung hat ein zeitlicher spitlmaister anzusezen 5 fl. [/] [61.] Am Allerheiligen abent Solle nach alter observanz denen pfrientnern auch fehrnerhin jeden ain mößl pier unnd ain trenten, denen mayrleüthen aber nur allein jeden ain halb pier geraichet werden.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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