Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Page - 654 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 654 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Image of the Page - 654 -

Image of the Page - 654 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Text of the Page - 654 -

654 VI.3 Steiermark: Bruck/Mur – Bürgerspital (Edition Nr. 51) VI.3 Steiermark: Bruck/Mur – Bürgerspital (Edition Nr. 51) Nr. 51 Speise- und Kleiderordnung des Bürgerspitals in Bruck/Mur. Bruck, sine dato [1728] Archiv: StLA, Weltliche Stiftungsakten 74, K. 223, Nr. 3, fol. 83r–86v Druck: SchWeighardt, Entwicklung der Spitäler 57–60. Rückvermerk: Verpflegungsbetrag wie auch der beschreibung kost und klaydung deren spittallern zu Prugg. No. 6. [83r] Hiebey volgt auch die beschreibung der kost und klaydung der spittaller durch daß ganze jahr. Sontags mittag. Hat eine jede person nebst der suppen und krauth ein stukhl frisches rintfl(eisch) ohne zuegemüesß oder mehl speiß. Sontag nachts. Eine blosße mülch suppen. Montags mittag. Nebst suppen und krauth 2 knödl und ein brökhl geselchtes fleisch. [83v] Montags nachts. Ein krauth und ritschet. Erchtags mittag. Suppen, krauth und strükhl, sambt einen stükhl geselchten fleisch. Erchtag nachts. Suppen, krauth und ein bisßl geselchtes fleisch. Müttwochs müttag. Ist die kost wie in Montag. [84r] Müttwoch nachts. Eine mülch suppen und krauth. Pfingstag müttag und nachts. Ist die kost wie am Erchtag. Freytags müttag. Ist ein krauth und von schwung mehl abgeschmalzenes nudl brod. Freytag nachts. Ein krauth und mülch suppen. [84v] Samstag müttags. Seint pann und krauth. Samstag nachts. Ein mülch supen und nudl brodt. Eine gleiche kost haben die dienst leüth, ausßer daß selbe taglichen ein fruehe stukh und zu solchen ein supen und mülch koch haben. Brodta wierdet allen die nothurfft täglichen vorgeschniten und ist also nicht genantesa. Wein hat der mayr und mayrin alle Sambstag ¼tl, die 3 knecht und vieh menschin auch ¼tl, die spittaller aber mehrern thaills jede person ½ masß, ainige aber auch nur 1 m(a)sßl. [85r] Zu denen h(eiligen) zeiten aber haben die dienst leüth jeder seine halbe wein, die spittaller aber wie sonsten ordinäry Sambstags. Weithers wirdet auch denen dienstleüthen und spittallern, besonders denen, welche noch a–a Nachgetragen und auf Zettel eingeklebt: Brodt. Dißes würdt in den taig außgewogen und hat jede spittalspersohn wochentlich einen laib mit 6 lb., die dienstleith aber 7 lb.
back to the  book Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform