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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 758 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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758 VII.2 Oberösterreich: Eferding – Herrschaftspital (Edition Nr. 89–97) bis Michaeli offentlich in der spittall kirchen, die überigen zeit aber in der gmain stuben eyferig und andächtig verrichten. Gebäu abänderung und reparation betreff(end) 1mo Den getraidt kassten könftiges fruhe jahr zu repariren und vor anscheinenter gefahr nach möglich zu bewahren, wierdet hiemit verwilliget, also auch 2do zway kranckhen zimmerln, so ain ofen haizen solle, fürrichten zu lassen. [/] 3tio Den schlauch dahin abzuändern, daß solcher ausser denen mauren in den gartten seinen außgang nehme und solches s(alva) v(enia) dung wasser zu nuzen gebracht werden möge. 4to Dergestalten vorsehung zu machen, daß alljährlich 6 biß 7.000 schindln vorräthig beygeschaffet und die schadthafte orth von zeit zu zeit eingedeckhet, mithin vor schadten bewahret werden, solcher gestalten dann die wagen schupfen am ersten zu besorgen ist. 5to Ist kein bedenckhen, daß von denen in dem freyhauß dermahlen verhandtenen dreyen kuchlen zway in zimmer verwandlet, mithin die herdt städt abgebrochen und davor öfen hergerichtet, nicht weniger eine separierte canzley vorgerichtet werde. Sovill aber die s(alva) v(enia) privet antrifft erachtete sonderheitlich umb besserer verwahrung deß freyhauses und sicherheit willen die abänderung allerdings vorträglich zu seyn, weillen aber der unkhossten waß merckhsamb erfordern dörffte, muß sowohl dißfahls alß auch mit renovirung deß gesümbs ausserhalb der kirchen und deß frontispicii biß zu erbauung deß beneficii zuruck gehalten werden. [6.] 6to Kan die pferdt schwemb umb besserer bequemblichkeit willen in der s(alva) v(enia) dungstatt fürgerichtet werden, damit könftighin die ungelegenheit die mayr pferdt für die stadt hinauß zubringen und alda zu schwemben vermyden bleiben könne. Abb. 111: Eferding; Schifersches Erbstift und Marienkirche (Schiferplatz) 1325 gegründet durch Rudolf den Schifer, erste Spitalordnung 1421, 1710 barocker Ausbau (neues Geschoß), 1789 Aufhebung der Stiftung, ab 1848 „Landesbaron Schifersche Erbstiftung“, 1865 Einrichtung einer Krankenabteilung, bis zum Ersten Welt- krieg Krankenpflegeanstalt. Vor dem Erbstift eine Mariensäule von 1717 (Foto: Martin Scheutz, 2013).
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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Library
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