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VII.3 Oberösterreich: Freistadt – Bürgerspital (Edition Nr. 98–103) 795
Wann die spitaller am feldt arbeitten, wiert jedesmall auf 4 persohnen ain laibl brott
gegeben, darauff ist dises jahr aufgangena lb.
Item auf die tagwerckher zur ärnt und fechsungs zeit deren diß jahrb taglohn seint, ist
teglich dem mayr auf jede persohn auch ain laibl mit 3 lb. bewilligt, daß bringtc lb.
NBd: Alda seind wider die tagwercher zu specificirnd.
Dem außzehenter gebüeren vermüg der instruction 14 laibl zu 3 lb. 42 lb. [/]
Zum schmit seint aufgangen aufe persohnenf lb.
NBg: die persohnen zu specificireng.
Auf den schuester, fleischhackher und andere zueständt seint auffgangen durchs jahrh lb.
Summa des brotts durchs ganze jahri lb.
Hierüber werden innhalt der instruction 70 lb. brott für ainen strich mehl und 40 strich
mehl für ainen muth khorn gerechnet, tregt dises brott ausj strich mehl oderk mezen khorn.
Verzaichnus, was dißes 1653. jahr auf die spitaller und andere leith für pier auffgangen
ist.
NBl: Wan ihrer sovill durchs ganze jahr seintl.
Demnach der spitaller dises jahr, welche die völlige [/] cosst haben, sambt der khöchin,
allzeit 22 persohnen geweßen, als ist ihnen vermüg der instruction wochentlich 3 mall
pier, jedes mall ainem ain halbe oder die wochen 1½ ächtring geraicht worden, khomben
auf ain persohn in ordinari durchs jahr 78 khandl und auf 22 persohnen 1.716 khandl
oder 43 emer.
Zu heilligen und andern gwisßen zeiten als zum Neuen jahrstag, Faschangtag, Osstern,
Pfingsten, Martini und Weinachten, dan an unser lieben Frauen geburthstag und zu
Allheiligen tag, item am s(ank)t Johannstag, heilligen Charfreytag und Fasstweinnachttag
wiert ihnen allzeit vermüg instruction jedem 1 khandl pier geraicht, bringt auf 22
persohnen 242 khandl oder 6 emer.
NBm: Wan ihrer sovil seind durchs ganze jahrm.
Auf den mayr und das gesindt passiert die instruction, darunter die ärnt und andere zeiten
verstandten, jährlich in pier 10 emer.
NB: Weill das mayrgesindt auch auß dem weissenpreuhauß affters pier haben.
Wan die spitaller sommerzeit im feldt arbeiten, wiert [/] ihnen allzeit ein trunckh zugeben
passiert, darauff ist diß jahr aufgangenn emer.
a Zahlenangabe fehlt.
b Zahlenangabe fehlt.
c Zahlenangabe fehlt.
d–d Am linken Rand nachgetragen.
e Zahlenangabe fehlt.
f Zahlenangabe fehlt.
g–g Am linken Rand nachgetragen.
h Zahlenangabe fehlt.
i Zahlenangabe fehlt.
j Zahlenangabe fehlt.
k Zahlenangabe fehlt.
l–l Am linken Rand nachgetragen.
m–m Am linken Rand nachgetragen.
n Zahlenangabe fehlt.
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin