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818 VII.3 Oberösterreich: Freistadt – Bürgerspital (Edition Nr. 98–103)
der khuechl ain eingemaurten khupfferen waschkhössl, in der stuben im offen, 2 eingesezte
khessl und ain dreyfuess. In den 3 ställen in jeden ain underpöth, ain tuchet ain polster unnd
ain par leylachen, dann füer die zwo diernen auch sovill stuckh, ain neues sätuech.
Die weillen volgente puncten der instruction nicht einverleibt, alß werden solche zu deß
neuen spitlverwalthers nachricht und wissen beygefüegt.
Denen herrn p(atres) capucinern seint jahrlich, weillen sie den opfer wein selsten [!] von
den ihrigen mit hinauß nemben, darfüer 15 kh(andl) alten wein zuerstatten.
Die instruction saget wegen der pferdt wochentlich nur von 6/4 habern, bleibt aber,
weillen deren vier verhandten, wochentlich bey den raichenden 8/4 habern.
Ingleichen sollen die kherzen zum mesß lessen [/] von dem spitall und auß deß
verwalthers handten erkhaufft werden. Dises wür alles zu eines löb(lichen) mag(istrat)
unmasßgebigen notturffts vorkherung relationiren und unß anbey gehor(sam) befelchen
wollen.
Eines löb(lichen) mag(istrat) gehorsambe
Mardetschleger, burgermaister
Daniel Planckh, mpria.
Johann Andre Stief, stattschreiber
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin