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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 1047 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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IX.1 Wien: Wiener Bürgerspital (Edition Nr. 144–190) 1047 dises allemallen lengstens drey tag hernach zu herrn spitlmaister handen zu legen, von daraus dan ein solches der buchh(alterei) zuekommen mues, nach außgang deß jahrs, aber lengsten enndt Jenner, sambt dem geltbuech ein formbliche rechnung zu überraichen. [/] [17.] Sibenzehentens da er auch wider dise instruction oder dem spittal zu schaden handlen solte, hat er hierumben vor einem löb(lichen) statt magistrat oder denen herren superintendenten zu stehen und alda gebührende redt und antworth zu geben, übrigens aber wird derselbe zu folge seines untern 21. Jenner 1728 vor erst wohl ermelten löb(lichen) statt rath abgelegten jurament in allweeg genueg zu thuen und gebührenden vollzug zu laisten, wie auch bey würckhlicher antrettung seines grundtschreibers dienst zu allmalliger versicherung annehmbliche caution entweder in bahren gelt oder aber mit authentisch sicheren obligationen herzustellen wissen. [18.] Achtzehentens damit ihme nun auch bekant werde, waß er vor oberzehlt seine dienst verrichtungen zur besoldung habe, so bestehet dise vermög der untern 23. December 1722 her abgedigenen allergnädigsten kay(serlichen) hoff resolution §vo 21 nebst der freyen wohnung für all und jedes in jähr(lichen) siben hundert undt fünffzig gulden r(eichsthaler) und zur grundtstuben nothwendigkheit des jahrs in 30 lb. baumwollene inslet körzen, wo er ersteres auß dem spittl ambt mit quartälligen ratis, lezteres entgegen auß der schafferey mit anfang des jahrs zu empfangen hat, womit er sich also begnüegen und weithers des armmen hauses einkommen in keinerley weis zu schmälern oder zu mindern sich unterstehen, [/] sondern wie hievor gemeldet, alles getreülich undt ehrlich in die verraittung bringen solle, worvor er dann die endliche belohnung von Gott, dem allmächtigen, und von der obrigkheit allmalligen schutz und guette beförderung mit gelegenheit zu gewartten. Zu wahrer urkhundt dessen sind diser instruction drey gleichförmmige exemplaria aufgerichtet, so dann mit gm(eine)r statt Wienn mitteren secret insigl, wie auch von dem Frantz Xaverio Joseph Haffner als könfftigen grundtschreiber mit handtschrifft und pöttschafft geförtiget, folgents in exemplo bey der buchhalterey aufbehalten, daß andere zu dem spittlambt übersendet und daß dritte ihme, Haffner, zu dessen nachricht und zu gehorsamb, alß embsiger vösthaltung und observanz behändiget worden. So beschehen Wienn, den 24. Decemb(ris) 1728. [L. S.] Franz Xaveri Joseph Haffner, dermahliger grundtschreibers adjunct Nr. 186 Instruktion für den Bürgerspital-Gegenschreiber in Wien. Wien, 1712 Dezember 12 Archiv: WStLA, Bürgerspitalakten, Fasz. LVI (A 73) (Abschrift) Rückvermerk: Instruction eines neu auffgenohmenen gegenschreibers im burgerspital al- hier in Wienn. Instruction eines neu auffgenohmenen gegenschreibers in dem allhiesigen burgerspital in Wienn, wessen er sich zuverhalten unndt waß dessen dienst verrichtung seye [1.] Erstlich stehet er sub juramento eines löb(lichen) statt raths alhier, waß ihme also von solchen oder von denen herren superintendenten des allhiesigen burgerspital sowohl
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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