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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 1059 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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IX.2 Wien: Spital im Wiener Zucht- und Arbeitshaus (Edition Nr. 191) 1059 unrathe gereiniget, ihm hiezu ein neues hemd und ein tücherner chemise aus depositorio geliehen; dessen unreine kleidungsstücke aber in dem zur sauberung bestimmten ofen ausgebrannt, bey dessen austritte aber ihm der chemise samt dem hemdt abgenommen und seine mitgebracht und gereinigten kleidungsstücke wieder zurückgestellet. [/] [3.] Diea behandlungsart der krankena Diese werden von dem für dieses spital eigends bestimmten physico und chyrurgo bey der gewöhnlichen ordination, welche täglich früh morgens um 7 uhr abgehalten wird und, wobey jedesmal der verwalter oder dessen controlor, der oberkrankenwarter und bindgesell, dann ein unterofficier und ein gemeiner gegenwärtig seyn muß, untersuchet und ihm die nöthige heilmitteln verordnet; die medicinische ordination geschicht, wie erst erwähnet worden, täglich früh morgens um 7 uhr, der chyrurgische verband aber nicht nur allein früh morgens um ½ 7 uhr, sondern auch abends um 5 uhr. [/] [4.] Dieb kostb bestehet für die schwer kranken inc einer schwachen portionc, das ist früh in einer guten rindsuppe mit semelschnitteln 2 den.; mittagsd und abendd in einem dünnen semel panadl in der rindsuppe oder eine suppe mit schnitteln 2 xr.; summa 2 xr. 2 den. In der 4ten portion: Frühe eine rindsuppe mit semelschnitteln 2 den.; mittagsf eine gerollte gerste, reiß oder grieß in der suppe 1 xr., grüne speise nach der jahrszeit mit einbegriff der gelben und weissen ruben, sauerkraut und sauren ruben, jedoch wohl verkocht und nicht abgebr(aten) oder gekochte zettschgen [!] 1 xr.; abendsg ein gutes panadl oder schnittlsuppe 1 xr.; summa 3 xr. 2 den.; [/] ein mundsemel 1 xr.; Inh der halben portionh: In der früh ein panadl oder eine schnittlsuppe 2 den., mittagsi eine suppe mit reiß gerste oder grieß 1 xr., ein ½ lb. kälbernes in petersill oder zellersuppe 4 xr.; abends eine suppe mit reiß, gerste oder grieß 1 xr., summa 6 xr. 2 den.; eine mundsemel 1 xr. Inj der ganzen portionj: Frühk ein gutes panadl oder ein schnittlsuppe 2 den.; mittagsl eine suppe mit reiß, gerste oder grieß 1 xr.; eine ½ lb. rindfleisch ohne bein 3 xr. eine obstspeiß oder gekochte zwetschgen oder grüne speiß 1 xr.; abendsm eine semelpanadl oder schnittelsuppe 1 xr., summa 6 xr. 2 den., eine mundsemel 1 xr. a–a Im Original unterstrichen. b–b Im Original unterstrichen. c–c Im Original unterstrichen. d–d Im Original unterstrichen. e Im Original unterstrichen. f Im Original unterstrichen. g Im Original unterstrichen. h–h Im Original unterstrichen. i Im Original unterstrichen. j–j Im Original unterstrichen. k Im Original unterstrichen. l Im Original unterstrichen. m Im Original unterstrichen.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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