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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 1072 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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1072 X.1. Burgenland: Esterházysche Herrschaftspitäler (Edition Nr. 192–203) schlecht seye, eben bey jenen feuer kochen lasset, welches für die spitäller gehöret, und andurch sein deputat holtz ersparet, anbei auch seine victualien mit deren spitällern ihren in einer kammer aufbewahret, so solle entweder seine kuchel gehorig zugerichtet werden oder aber derselbe in der zur ebenen erde gleich neben der spitäller kuchel ohnedieß [/] leer stehenden kuchel, (woraus er oder seine leuthe jederzeit auf die kochenden spitall weiber und auch auf die aus- und eingehende leuthe sehen kann) bey seinen eigenen feuer kochen lassen. Was aber die victualien kammer anbelangt, so solle allen argwohn auszuweichen die spitall speiß kammer mit latten unterschlagen und auf diese orth des pfleger sein theil von deren spitallern abgesönderet werden, die pflegerin aber, wenn sie für die spittäler zum kochen vorgibt, die spitall köchin alzeit mit sich in die speiß ruffen. Und da [8.] 8vo die zwey spittall weiber, welche bishero für die spitäller gekochet haben, theils alters und theils gebrächlichkeiten halber dieses weiters zu thun ausser stande gesetzet worden, so haben s(eine)r durchläucht eine noch rigelsame weibsperson als spittallerin in das spitall resolviret, welche mit beyhilfe einer andern spittallerin für diese kochen solle. Es ist dahero eine solche person in vorschlag zu bringen. [9.] 9no Ist zu denen in diesem spitall vorkommenden arbeithen als holtzhacken dieses und wasser tragen, vässer waschen, den hof kehren und andern in dem spitall vorkommenden verrichtungen ein haußknecht mit dem gewöhnlichen spittall essen und kleidung und einer jährlichen besoldung von 16, höchstens aber 18 fl. resolviret worden. Es ist also auch ein solcher mensch vorzuschlagen. Endlichen [/] [10.] 10o geruheten s(eine)r durchläucht die stelle des eingangs berührten Thomas Ernhoffer den auf den hiesigen schlosgrund befindlichen schustermeister Maximilian Augustin zuverleihen, welchen aber, wenn er in das spitall nicht gehen wolte, von obigen tage anzufangen, nemlich von 2ten dieses monats die spitallverpflegung von zeit zu zeit zu erfolgen seyn wird. Datum ex secreta cancellaria oeconomica celsissimi principatus esterhazyani Kussmartonii, 3ten Octobris 1793. Paul Eotvös, mpria., praeses Franciscus Gall, mpria., secretarius Nr. 196 Gebetsordnung des Herrschaftspitals in Forchtenstein/Forchtenau. Sopron, 1759 August 11 Archiv: EPA, Burg Forchtenstein, Spital Forchtenstein (alte Signatur No 5, XX, 660) N. 5 Notta zu dieser bettordnung folgen die beyträge, welche herr spittallpfleger Karl Hohenwarther mit vollkommener, freiwilliger übereinstimmung aller spittaller eingefihret und von anno 1778 angefangen altäglich schon verrichtet werden, damit die intention s(eine)r hochfürst(lich)en durchläucht Pauli Esterhazy glorreich(en) gedächtnüß desto genauer zur grösseren ehre Gottes und Mariae solle erfihlet werden. [1.] 1tens Betten diese auf jeden zimmer mit lauter stim um 7 uhr fruhe ihr morgengebet mit 5 vater unser und ave Maria auf diese meinung den ersten zu ehren des h(eiligen)
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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